Hauptstadtflughafen

Anwohnerin scheitert mit Klage gegen den BER

Eine Anwohnerin wollte die BER-Eröffnung verhindern. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies die Klage jedoch ab.

Noch ist der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) nicht fertig gestellt. Doch bereits jetzt klagen Anwohner des Airports gegen die geplanten Routen.

Noch ist der Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) nicht fertig gestellt. Doch bereits jetzt klagen Anwohner des Airports gegen die geplanten Routen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Eine Anwohnerin des neuen Hauptstadtflughafens BER ist mit dem Versuch gescheitert, die Eröffnung des drittgrößten deutschen Airports juristisch zu verhindern.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erklärte ihre Klage gegen die Betriebsgenehmigung am Mittwoch für unzulässig. Die Frau aus dem brandenburgischen Kleinmachnow hatte argumentiert, dass der Schutz vor Fluglärm seitens der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde beider Länder nicht ausreichend geregelt worden sei. Zudem sei eine weitere Umweltverträglichkeitsprüfung nötig, weil nach dem Verfahren andere Flugrouten festgelegt wurden als jahrelang angenommen.

Das war nicht das erste juristische Vorgehen gegen die geplanten Flugrouten des Hauptsradtflughafens. Bereits in der Vergangenheit sind Kläger mit dieser Argumentation vor das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gezogen, hatten jedoch ebenfalls keinen Erfolg.