Ausgestopft

Potsdam hat jetzt seinen eigenen Wolf

Im Naturkundemuseum ist seit Donnerstag ein ausgestopfter Wolf zu bestaunen. Das Tier war auf der B96 überfahren worden.

Ein Wolf läuft auf diesem Archivbild in Groß Schönebeck im Wildpark Schorfheide durch sein Gehege

Ein Wolf läuft auf diesem Archivbild in Groß Schönebeck im Wildpark Schorfheide durch sein Gehege

Foto: Patrick Pleul / dpa

Potsdam. Der Unfalltod einer Wölfin an der B96a nahe Selchow im Februar spielte dem Naturkundemuseum Potsdam in die Hände. Es ließ das sechs Jahre alte, 30 Kilogramm schwere Tier präparieren. Nicht, um es in den eigenen Räumen auszustellen, sondern um es auf die Reise zu schicken. „Mit der Rückkehr des Wolfes nach Brandenburg wurde eine Debatte losgetreten. Immer wieder fragen Behörden und Verbände bei uns an, ob wir ein Wolfsmodell für Fachveranstaltungen zur Verfügung stellen können“, sagt Museumsdirektor Detlef Knuth. Bislang musste er passen. Vom Wolfsexponat, das seit 1993 in der Dauerausstellung zu sehen ist, wollte er sich nicht trennen. Das ist jetzt anders. „Ein prächtiges Exemplar“, schwärmt Präparator Christian Blumenstein. Das kaum geschädigte Winterfell habe den Ausschlag für die Aufarbeitung des Tieres gegeben.

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