Bauarbeiten

Ende der Staus: Potsdam feiert Wiedereröffnung der Humboldtbrücke

Autofahrer können aufatmen: Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten wird die Humboldtbrücke in Potsdam kein Nadelöhr mehr sein. Dafür gibt es ein großes Fest.

Foto: Ralf Hirschberger / ZB

eMit einem Bootskorso, Besucher-Führungen und viel Sport feiert Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam die Wiedereröffnung der über die Havel führende Humboldtbrücke. Sie wird am Freitag nach jahrelangen Bauarbeiten von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (parteilos) für den Verkehr freigegeben.

Bei dem Fest sind Besucher eingeladen, über ein Treppengerüst auch das Innere der Brücke zu besichtigen. Außerdem soll ein Korso mit mehr als 100 Booten unter ihr hindurchfahren, darunter das Ausflugs-Dampfschiff „Gustav“. Auf der Brücke stellen sich Potsdamer Sportvereine vor; Besucher können etwa einen Baseballschläger schwingen oder Bob fahren. Die Humboldtbrücke gilt neben der ebenfalls die Havel querenden Langen Brücke als eine zentrale Verkehrsader Potsdams.

Die letzten Bauarbeiten – etwa an den Fahrradwegen unter der Brücke – sollen laut Stadtverwaltung Ende Juli/Anfang August abgeschlossen sein. Der Umbau kostet die Stadt nach eigenen Angaben 27,4 Millionen Euro; weitere 27,6 Millionen Euro kommen vom Land. Die Humboldtbrücke wird seit 2006 bei laufendem Betrieb saniert. Die Folge waren immer wieder Staus und zähfließender Verkehr.

Das Brückenfest findet am Freitag von 14 bis 20 Uhr statt, der Bootskorso startet um 18.30 Uhr an der Langen Brücke.