Prozess

Mann bestreitet Brandstiftung in geplantem Asylbewerberheim

In einem leerstehenden Gebäude der Beelitzer Heilstätten soll der 30-Jährige laut Anklage Feuer gelegt haben, um den Umbau zu einem Flüchtlingsheim zu verhindern. Der Angeklagte bestreitet das.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Wegen Brandstiftung in einem geplanten Asylbewerberheim in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) muss sich ein 30-Jähriger vor dem Potsdamer Amtsgericht verantworten. Der Angeklagte habe die Tat zum Prozessauftakt am Dienstag abgestritten, teilte Gerichtssprecher Wolfgang Peters mit. Laut Anklage soll der Beschuldigte aus Falkensee (Havelland) in der Neujahrsnacht 2013 in einem leerstehenden Gebäude der Beelitzer Heilstätten Feuer gelegt haben, um zu verhindern, dass dort Flüchtlinge untergebracht werden.

Das Gebäude sollte ab Februar 2013 für die Unterkunft saniert werden. Das Urteil könnte noch am Nachmittag gesprochen werden.