Potsdam-Mittelmark

Hubschrauber-Besatzung entdeckt Waldbrand nahe Neuseddin

In Brandenburg gilt die höchste Waldbrandwarnstufe. Nun brannte Wald auf einer Fläche von 500 Quadratmetern nieder. Dank einer aufmerksamen Hubschrauber-Besatzung konnte Schlimmeres verhindert werden.

Dank der aufmerksamen Besatzung eines Rettungshubschraubers ist bei Neuseddin (Potsdam-Mittelmark) ein größerer Waldbrand verhindert worden. Wie die Polizei am Donnerstag in Brandenburg/Havel mitteilte, entdeckte die Besatzung am Mittwoch über einem Waldgebiet am Seddiner See dichte Rauschwaden. Die Feuerwehr konnte ein Ausufern des Brandes dann noch verhindern. Dennoch brannte eine Fläche von 500 Quadratmetern nieder.

Auch in anderen Landesteilen kam es bereits zu Waldbränden. In Teltow-Fläming brannten 2000 Quadratmeter Kiefernwald ab. In Dahme-Spreewald in Heidesee fingen 1300 Quadratmeter Ödland Feuer. Auch nördlich von Neuruppin in Ostprignitz-Ruppin brannte Waldfläche. In allen Fällen brachte die Feuerwehr alle Brandherde schnell unter Kontrolle.

Der Landesbauernverband erinnerte am Donnerstag daran, dass auch hohe Feldbrandgefahr bestehe. Die laufende Ernte könnte unter anderem durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen gefährdet werden.

Wegen der trockenen Sommerhitze gilt in ganz Brandenburg nach wie vor die höchste Waldbrandwarnstufe. Kiefernwälder und sandiger Boden sorgen dafür, dass die Region wie keine andere in Deutschland gefährdet ist. Zusätzlich problematisch ist, dass im Boden oft noch alte Munition lagert, die sich bei Hitze selbst entzünden kann.

2012 gab es laut Landwirtschaftsministerium in Brandenburg 235 Waldbrände, bei denen 76 Hektar Fläche zerstört wurden.