Brandenburg

Glatteis sorgt für zahlreiche Unfälle

Für viele Autofahrer war die Fahrt zur Arbeit am Montagmorgen eine Rutschpartie. Rund 225 Mal krachte es auf Brandenburgs Straßen. Es gab mehrere Verletzte.

Glatteis hat zum Wochenbeginn auf Brandenburgs Straßen zu zahlreichen Unfällen geführt. Dabei wurden laut Polizei elf Menschen verletzt - allerdings alle leicht. 89 witterungsbedingte Unfälle registrierten die Beamten bis Montagmittag. Insgesamt krachte es 225 Mal.

"Der Großteil der Unfälle verlief aber glimpflich mit Blechschäden“, so ein Polizeisprecher. „Insbesondere auf Brücken war es teils spiegelglatt.“ Die Folge: Autos rutschten aufeinander - oder in den Graben.

Die Situation entspannte sich im Laufe des Vormittags mit steigenden Temperaturen. „Insbesondere im Umland ist auch in den kommenden Tagen in den Morgenstunden Glätte möglich“, meinte Meteorologe Hans-Werner Voß vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. Ein guter Indikator sei Raureif auf den Autoscheiben.

Besonders häufig musste die Polizei in den Landkreisen Havelland, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark ausrücken. Einen Unfallschwerpunkt bildete dabei die Schnellstraße (L40) zwischen Potsdam und Schönefeld. Zwischen Güterfelde und Großbeeren gab es am Morgen im Berufsverkehr fünf Unfälle.

Im Landkreis Märkisch-Oderland gab es zehn Unfälle, die die Polizei auf unangepasste Geschwindigkeit zurückführte. Dabei wurden zwei Radfahrerinnen verletzt. Die Sachschäden summierten sich auf mehr als 26.000 Euro, berichtete die Polizei. Bei Zühlen (Ostprignitz-Ruppin) kam ein Bus ins Rutschen und knallte mit einem Auto zusammen. Dabei entstand ein Schaden von rund 200 Euro, verletzt wurde jedoch niemand.

Insgesamt gestaltet sich das Wetter laut Voß jedoch wenig winterlich. „Es bleibt wechselhaft und unbeständig mit Regen und Wind oder sogar Sturm.“ Die Temperaturen erreichten im Durchschnitt drei bis vier Grad. Am Mittwoch seien sogar bis zu zehn Grad möglich.

Ein Wintereinbruch ist laut Voß nicht in Sicht: „Bislang gibt es keine Anzeichen für weiße Weihnachten“, meinte der Meteorologe.