Blindgänger

Zwei Fliegerbomben in Potsdam entschärft

In Potsdam waren wegen zwei Weltkriegsbomben Häuser in einem Sperrgebiet von 800 Metern evakuiert worden. Betroffen waren rund 3000 Menschen. Auch eine Schule und zwei Kitas mussten geräumt werden. Doch nach zwei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.

Foto: dpa / dpa/DPA

Zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Dienstagvormittag in Potsdam problemlos entschärft worden. Die Experten vom Kampfmittelräumdienst brauchten für das Entfernen der Zünder aus den 250 Kilogramm-Sprengkörpern amerikanischer Bauart nicht ganz zwei Stunden. Um 12 Uhr wurde der Sperrkreis rund um den Fundort in einem Waldgebiet und die Sperrung der Heinrich-Mann-Allee aufgehoben. Zur Sicherheit mussten am Morgen rund 3000 Anwohner den Sperrkreis verlassen. Die Blindgänger waren bei der regelmäßigen Suche nach Kampfmitteln entdeckt worden, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit.

In der Landeshauptstadt sind nach Angaben der Verwaltung seit der Wende jetzt 131 Weltkriegs-Blindgänger unschädlich gemacht worden. Allein in diesem Jahr seien es 11 nicht explodierte Fliegerbomben gewesen. Mit bislang 134 Entschärfungen oder auch Sprengungen liegt Oranienburg (Oberhavel) allerdings noch vor Potsdam.