Eis-Unfall

Kaum noch Hoffnung für Mädchen aus Eberswalde

Foto: schroeder / Thomas Schroeder

Die Zweijährige ist an einer Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Das Kind war zusammen mit einem zweiten Mädchen auf einem vereisten Teich bei Eberswalde eingebrochen.

Für das zweijährige Mädchen, das in Eberswalde (Barnim) ins Eis eingebrochen war, gibt es so gut wie keine Hoffnung mehr. Inzwischen liefen weitere Untersuchungen zur Hirntod-Diagnostik, sagte Barbara Nickolaus, Sprecherin des Herzzentrums in Berlin, am Freitag. Dafür müssten mehrere unabhängige Gutachter den Hirntod des Kleinkindes feststellen. Bis dahin liege das Mädchen an einer Herz-Lungenmaschine. Für den Fall des Hirntods hätten die Eltern einem Abschalten der Maschine bereits zugestimmt.

Das Mädchen war am Mittwoch der vergangenen Woche zusammen mit einer anderen Zweijährigen beim Spaziergang einer Kita-Gruppe in das eiskalte Wasser eines Teiches in Eberswalde gefallen. Stark unterkühlt kam das Kind in das Deutsche Herzzentrum Berlin. Der Gesundheitszustand galt von Anfang an als sehr kritisch.

Das zweite Mädchen ist nach einem Aufenthalt im Eberswalder Krankenhaus wieder bei seinen Eltern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Erzieherin der Kindertagesstätte.

( dpa/mim )