Verhandlungen

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst erzielt

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 600 000 Angestellten des öffentlichen Dienstes der Länder gibt es eine Einigung.

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben Gewerkschaften und Arbeitgeber nach insgesamt drei Verhandlungsrunden eine Einigung erzielt. Die 1,7 Millionen Tarifbeschäftigten und Beamten sollen im Schnitt 2,3 Prozent mehr Geld bekommen, wie der Brandenburgische GEW-Vorsitzende Günther Fuchs am Donnerstagabend in Potsdam sagte.

Vorgesehen ist eine erste Lohnerhöhung ab dem 1. April um 1,5 Prozent. Ab 1. Januar 2012 sollen die Entgelte um weitere 0,4 Prozent steigen; hinzukommt ein Sockelbetrag von pauschal 17 Euro. Rückwirkend zum 1. Januar 2011 beschlossen Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Einmalzahlung von 360 Euro.

Eine tarifliche Eingruppierung der 200.000 angestellten Lehrer wurde nicht beschlossen.

( dapd/tj )