Unfall in Charlottenburg

Bei Autorennen in BVG-Bus gerast und aus Auto geschleudert

In der Nähe des U-Bahnhofs Jungfernheide lieferten sich zwei junge Männer ein Rennen. Dann verlor einer der Fahrer die Kontrolle.

Bei einem illegalen Autorennen prallte ein 20-jähriger Autofahrer mit einem Bus zusammen

Bei einem illegalen Autorennen prallte ein 20-jähriger Autofahrer mit einem Bus zusammen

Foto: dpa Picture-Alliance / Paul Zinken / picture alliance / dpa

Bei einem illegalen Autorennen in Berlin ist ein 20-jähriger Fahrer schwer verletzt worden. Der junge Mann und ein 21-jähriger Autofahrer lieferten sich nach Zeugenaussagen am Sonntagabend in der Nähe des U-Bahnhofs Jungfernheide in Charlottenburg ein Rennen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 20-Jährige fuhr so schnell, dass er die Kontrolle über seinen Pkw verlor, nach links von der Straße abkam und einen BVG-Bus rammte, dessen Fahrer gerade Pause machte.

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Bei dem Aufprall wurde der Fahrer aus dem Auto geschleudert und schwer verletzt. Nach dem Aufprall schleuderte das Auto über die Straße, der Motorblock wurde komplett herausgerissen. Der 21-Jährige fuhr noch einige hundert Meter weiter, stoppte dann aber und kehrte zu Fuß zum Unfallort zurück. Er wurde nicht verletzt. Der Busfahrer erlitt einen Schock.

Immer wieder fahren in Berlin und anderen Städten junge Männer illegale Rennen auf öffentlichen Straßen. Am 1. Februar starb bei einem solchen Rennen ein Unbeteiligter auf einer Kreuzung nahe dem Luxuskaufhaus KaDeWe. Gegen zwei mutmaßlichen Raser im Alter von 24 und 26 Jahren wird wegen Totschlags ermittelt; sie sitzen in U-Haft. Beide müssen nun wohl demnächst mit einer Anklage rechnen. In den vergangenen vier Monaten stoppte die Polizei bei verstärkten Verkehrskontrollen etwa 30 Teilnehmer illegaler Autorennen.