Sowjetisches Ehrenmal

Russische "Nachtwölfe" demonstrieren Präsenz in Berlin

Am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow ist des Endes des Zweiten Weltkriegs gedacht worden. Wieder dabei: die putintreuen "Nachtwölfe".

Die Nachtwölfe legen in Treptow einen Kranz nieder.

Die Nachtwölfe legen in Treptow einen Kranz nieder.

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Der nationalistische russische Motorrad-Club "Nachtwölfe" sind in Berlin eingetroffen. Am sowjetischen Ehrenmal in Treptow gedachten die Biker am Donnerstag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Mit ihren Motorrädern waren die Nachtwölfe zuvor im Korso durch Berlin gefahren.

Die alljährliche Tour der "Nachtwölfe" von Moskau nach Berlin soll an den Vormarsch der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern. Die Motorradfahrer gelten als Unterstützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin und der völkerrechtswidrigen Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim durch Russland. Manche Länder sehen in der Tour daher eine Provokation.

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