Gesundheit

Wasserspender für die Schulen des Bezirks

Berlins Wasser ist gut: Kinder trinken zu wenig. Die SPD-Fraktion fordert Wasserspender als Ergänzung zum Schulessen.

Ein Glas wird  aus dem Trinkwasserspender der Berliner Wasserbetriebe gefüllt.

Ein Glas wird aus dem Trinkwasserspender der Berliner Wasserbetriebe gefüllt.

Foto: Peer Grimm / picture-alliance/ dpa

Jeder Mensch braucht Wasser. Dennoch gibt es in Berlin zu wenig Wasserspender. Gerade auch in Schulen sind sie selten zu finden. Dabei haben Kinder einen höheren Flüssigkeitsbedarf als Erwachsene. In Reinickendorfs Schulen gibt es einige und auch in Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk Treptow-Köpenick gibt es keine.

Antrag auf kostenfreie Trinkwasserversorgung in Schulen

Das soll sich jetzt ändern, Dunja Wolff von der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick will den Antrag zur nächsten BVV am 7. März einbringen. Jede allgemeinbildende Schule sollte eine kostenfreie Trinkwasserversorgung anbieten können. „Eine gesunde Nahrungsaufnahme wie in der Schulverpflegung vorgesehen, kann folglich nur gesichert sein, wenn die Bereitstellung von Trinkwasser Bestandteil der Schulessensversorgung ist“, fordert Wolff. „Es ist häufig so, dass Kinder Kopfschmerzen bekommen, weil sie zu wenig trinken.“

Von den Trinkwasserspendern würden auch die Lehrkräfte und das gesamte Schulpersonal profitieren. Das Thema Essen und Verpflegung sei bei Eltern ein großes Thema. „Die Rucksäcke der Jugendlichen sind ohnehin oft schon so schwer, da müssen sie nicht noch die Literflaschen mit sich rumschleppen“, so Wolff, die im Bezirkselternausschuss vertreten ist.

Die Berliner Wasserbetriebe, die Wasserspender an Schulen vermietet, verweist auf ihrer Website auf eine Erhebung des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE). Sie belegt, dass Grundschüler seltener übergewichtig seien, wenn in ihrer Schule ein Wasserspender stünde und auch Lehrer regelmäßiges Wassertrinken unterstützen.

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