Labortechnik

Gemeinsames Landeslabor zieht in Adlershof ein

380 Beschäftigte aus Berlin-Mitte, Potsdam und Kleinmachnow arbeiten dann gemeinsam am neuen Wissenschaftsstandort im Südosten Berlins.

Das gemeinsame Landeslabor der Länder Berlin und Brandenburg zieht ab März nach Adlershof.

Das gemeinsame Landeslabor der Länder Berlin und Brandenburg zieht ab März nach Adlershof.

Foto: Philipp Brandstädter / dpa

Berlin.  - Das gemeinsame Landeslabor der Länder Berlin und Brandenburg zieht ab Anfang März in einen Neubau im Stadtteil Adlershof. Rund 380 Beschäftigte aus Berlin-Mitte, Potsdam und Kleinmachnow arbeiten dann gemeinsam am neuen Wissenschaftsstandort im Südosten Berlins, wie die Senatskanzlei am Freitag mitteilte.

Das Labor an der Rudower Chaussee ist unter anderem für Gesundheitsschutz und Arzneimittel zuständig. Mitarbeiter untersuchen und beurteilen zum Beispiel Lebensmittel bis hin zu essbaren Insekten.

Anforderungen an moderne Labortechnik genügte nicht mehr

Der Umzug war nach Angaben beider Länder nötig, weil das bisherige landeseigene Dienstgebäude in Berlin-Moabit nicht mehr den Anforderungen an moderne Labortechnik genügte. Dazu sei eine Schadstoffbelastung im Gebäude gekommen, sagte Johanna Steinke, Sprecherin der Berliner Immobilienmanagement GmbH.

Die wirtschaftlich günstigste Variante sei die Anmietung des neuen Baus für 30 Jahre gewesen. Für die Labor- und Büroflächen seien für die gesamte Zeitspanne rund 155 Millionen Euro Miete vereinbart.

Die beiden Länder hatten ihre Labore vor rund zehn Jahren zusammengelegt. Der Umzug mit der Miet-Lösung wurde seit 2015 geplant. Es gibt noch Außenstellen des Landeslabors - unter anderem in Frankfurt (Oder). Was aus dem alten Gebäude im Moabit wird, ist nach Steinkes Angaben im Moment noch unklar.