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600 Gäste beim Linken-Fest im Festsaal Kreuzberg

Gute Umfragewerte sorgten am Freitagabend für eine gelöste Stimmung.

Die Gastgeber Udo Wolf und Carola Blum mit Klaus Lederer (v.l.)

Foto: Jörg Krauthöfer

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Berlin. Der Festsaal Kreuzberg liegt ja gar nicht in Kreuzberg, sondern in Treptow. In dem Party-Saal knapp hinter der einstigen Grenze zwischen Ost und West demonstrierte die Fraktion der Linken im Abgeordnetenhaus am Freitagabend wieder ihren gesamtstädtischen Anspruch. Bei stabil mehr als 20 Prozent in den Umfragen war die Stimmung bei Musik des Quartetts Monsieur Pompadour einigermaßen entspannt.

Die Fraktionschefs Udo Wolf und Carola Blum begrüßten rund 600 Gäste mit wenigen Worte, in denen sie auch auf die Vorfälle in Chemnitz eingingen. Neben den Linken-Senatoren Klaus Lederer, Katrin Lompscher und Elke Breitenbach kamen auch ihre Grünen-Kollegen Regine Günther und Dirk Behrendt. Überhaupt waren die Grünen ohnehin zahlreich vertreten. Sie nutzten die Gelegenheit, bei Bier und Wein die letzten Unstimmigkeiten mit den Linken in Sachen Wohnungsbau ausräumen.

Von der SPD schaute Innensenator Andreas Geisel, Fraktionschef Raed Saleh und die Abgeordnete Clara West vorbei. Ebenso unter den Gästen: Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Dieter Puhl, Chef der Bahnhofsmission und Michael Geißler von der Berliner Energieagentur.

Aus der Bundespartei war unter anderem Gesine Lötsch anwesend, aus Brandenburg kam Linken-Finanzminister Christian Görke. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske hatte sein Kommen angekündigt, wie die Intendanten des Friedrichstadtpalastes, Bernd Schmidt, und des Berliner Ensembles, Oliver Rehse.

Die Feier dauerte bis in die tiefen Abendstunden - auch weil es genug leckeres Essen gab: Neben pulled Pork und Couscous gab es Humus, Tofu, Bier und Sekt.

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