Am Wochenende

Drei Tipps fürs Wochenende in Tempelhof-Schöneberg

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Das Jugendmuseum in Schöneberg verabschiedet sich am Sonnabend von seiner Ausstellung „Hey, was geht?“ mit einer Party.

Das Jugendmuseum in Schöneberg verabschiedet sich am Sonnabend von seiner Ausstellung „Hey, was geht?“ mit einer Party.

Foto: Jugendmuseum Schöneberg

Auf den Spuren der Nazi-Geschichte, Demokratie-Ausstellung für Jugendliche, Comedy-Abend: Empfehlungen für das Wochenende.

Berlin.  Das Wochenende steht vor der Tür und noch nichts vor? Die Berliner Morgenpost hat für Sie drei Ausflugsziele und Veranstaltungen in Tempelhof-Schöneberg herausgesucht, die sich lohnen.

Diese Krimi-Serie voller Klamauk steht seit einigen Jahren ganz hoch im Kurs: Wenn Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen zu einem Einsatz gerufen wird, ist alles möglich. Der Absurdität sind keine Grenzen gesetzt. Die zuerst im Kino erschienenen und später im öffentlich Rechtlichen ausgestrahlten Eberhofer-Krimis basieren auf den Romanen von Rita Falk. An diesem Freitagabend ist die Autorin im Humboldtsaal der Urania Berlin zu Gast. Mit dabei sind Schauspieler und Franz’ Hörbuchstimme Christian Tramitz und Moderator Florian Wagner. Gemeinsam geben sie Geschichten und Possen aus zehn Jahren Provinzkrimi zum Besten.

Eberhofer unterwegs! Mit Falk, Tramitz & Wagner, 11. November, 20 Uhr, Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg, Tickets ab 32,25 Euro unter www.eventim.de


Wer unter den Kindern und Jugendlichen seinen Sonnabendabend lieber im Museum verbringt als auf dem Sofa fährt ins Jugendmuseum nach Schöneberg. Dort findet ab 18 Uhr die Abschlussparty der Demokratie-Ausstellung „Hey, was geht?“ statt. Zu sehen ist, was Jugendliche im Rahmen des vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ geförderten Projekts „Discover History – Act now!“ auf die Beine gestellt haben. Am Sonnabend bietet sich die Gelegenheit die Critical Young Friends des Museums zu treffen und mit ihnen über das Thema Wahlen zu sprechen. Es warten Musik-Acts und Snacks.

Abschlussparty der Ausstellung „Hey, was geht?“, 12. November, ab 18 Uhr, Kinder- und Jugendmuseum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin-Schöneberg, Eintritt ist frei


Heute ein Ort der Freiheit, war das Tempelhofer Feld einst auch ein Ort der Zwangsarbeit und Qualen. Auf dem Feld wurden in der Zeit von 1939/40 bis 1945 Tausende Menschen aus ganz Europa zur Arbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen. Leben mussten sie in Baracken auf dem Flughafengelände. Heute existieren die Häuser nicht mehr. Zur Erinnerung an diese Zeit und das Konzentrationslager, steht am Columbiadamm Ecke Golßener Straße heute ein Mahnmal. Dort beginnt auch der historische Spaziergang, zu dem der Förderverein zum Gedenken an Nazi-Verbrechen am Sonnabend einlädt. Archäologin Katrin Misterek wird die Führung leiten und aufzeigen, was die Archäologie zur Erforschung dieses Ortes beitragen konnte.

Führung zur Geschichte der Zwangsarbeit auf dem Tempelhofer Feld, 12. November, 14 Uhr, Columbiadamm 77/Golßener Straße, 10965 Berlin-Tempelhof, Anmeldung an kathrin.misterek@thf33-45.de, Teilnahme fünf Euro/Person

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