Schöneberg

Bioladen „Ährensache“: Umzugstermin steht fest

Etwa bis Mitte Juni ist der Bioladen „Ährensache“ noch in seinen angestammten Räumen in der Apostel-Paulus-Straße 40 im Akazienkiez zu finden. Dann folgt der Umzug in die nahe gelegene Eisenacher Straße.

Etwa bis Mitte Juni ist der Bioladen „Ährensache“ noch in seinen angestammten Räumen in der Apostel-Paulus-Straße 40 im Akazienkiez zu finden. Dann folgt der Umzug in die nahe gelegene Eisenacher Straße.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Der Eigentümer hatte dem Bioladen nach mehr als zwei Jahrzehnten die Räume gekündigt. Der Neuanfang wird mit einem Fest eingeläutet.

Berlin. Es sieht nach einem glücklichen Ende aus – oder einem glücklichen Neuanfang. Der Kiez-Bioladen „Ährensache“ hat eine neue Bleibe in der Eisenacher Straße 56 in Schöneberg gefunden. Die Inhaber Ute Quintilius und Richard Schuler wollen das am 11. Juni (ab 10 Uhr) mit einem Fest feiern, zu dem die Nachbarschaft eingeladen ist.

Dabei sah es zunächst danach aus, als stünde dem Inhaberpaar eine schwierige Zeit bevor. Anfang Januar kündigte der Eigentümer des Ladengeschäfts in der Apostel-Paulus-Straße das Mietverhältnis überraschend – und ließ sich trotz Gesprächen nicht davon überzeugen, weiter an den Bioladen zu vermieten. Für Quintilius und Schuler brach eine Welt zusammen.

Geld aus Getränkeverkauf wird an Kiezgewerbe gespendet

21 Jahre lang war „Ährensache“ in der Apostel-Paulus-Straße 40 zu Hause. Insgesamt gibt es das Geschäft schon 25 Jahre – zuvor jedoch an einem anderen Standort. Nachdem Quintilius und Schuler die Kündigung in den sozialen Medien publik gemacht hatten und auch die Berliner Morgenpost darüber berichtete, bekamen die Ährensache-Betreiber das Angebot für die Ladenimmobilie in der Eisenacher Straße. Und nahmen an.

Inzwischen sind die Verträge unterzeichnet und das neue Domizil kann bezogen werden. Der Umzug ist über die Pfingstfeiertage geplant, teilen Quintilius und Schuler mit. Münden soll alles in einem Fest am 11. Juni, bei dem sowohl der Umzug als auch das 25. Ladenjubiläum zelebriert werden soll. Das über den Getränkeverkauf eingenommene Geld wolle man an die KIGE Kiezgewerbe UG spenden. Die Beratungsstelle für Gewerbemieter half auch Quintilius und Schuler in ihrer Angelegenheit.