Tempelhof-Schöneberg

Bezirksverordnetenversammlung kurzfristig abgesagt

Aufgrund eines potenziell corona-positiven Bezirksverordneten findet die Sitzung am Mittwoch nicht statt.

Seit einigen Monaten findet die BVV Tempelhof-Schöneberg in der Sporthalle am Sachsendamm in Schöneberg statt.

Seit einigen Monaten findet die BVV Tempelhof-Schöneberg in der Sporthalle am Sachsendamm in Schöneberg statt.

Foto: Jörg Krauthöfer / FUNKE Foto Services

Die für Mittwochabend anberaumte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg ist kurzfristig abgesagt worden. Grund ist die mutmaßliche Corona-Erkrankung eines Fraktionsmitglieds. Es zeige starke Symptome, ein Testergebnis liege aber noch nicht vor.

Der/die Betroffene ist Mitglied im Gesundheitsausschuss, der am Montag getagt hatte und aus Bezirksverordneten aller Fraktionen besteht. Nach Angaben von BVV-Vorsteher Stefan Böltes (SPD) hätten sich etliche Bezirksverordnete dafür ausgesprochen, die BVV aus diesem Grund ausfallen zu lassen.

Einige Fraktionen hätten Bedenken angemeldet und vorgeschlagen, die BVV zu verschieben. Es zeichnete sich ab, so Böltes, dass etliche Bezirksverordnete nicht erscheinen würden und das für Abstimmungen benötigte Mehrheitsverhältnis nicht mehr gegeben sei. „Kurz nach 16 Uhr habe ich dann entschieden, die Sitzung abzusagen“, sagte Böltes.

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BVV Tempelhof-Schöneberg: Neuer Termin ist der 11. November

Aus gesundheitspolitischer Sicht hätte die BVV durchaus stattfinden können, so Böltes. Die Abstands- und Hygieneregeln seien in allen Ausschüssen wie auch in der BVV stets gewährleistet. Auch beim Gesundheitsausschuss am Montag sei das so gewesen, erklärte Böltes. Um die Abstände einhalten zu können, findet die BVV seit Monaten in der Sporthalle in Schöneberg statt. Er habe dennoch Verständnis dafür, dass die Situation einige verunsichere.

Ein neuer Termin ist für den 11. November angesetzt. „Ich weiß aber im Moment nicht sicher, ob das auch klappt“, so der BVV-Vorsteher.