Vivantes

Wenckebach-Klinik: Vivantes bleibt bei Umzugsplänen

Der kommunale Krankenhauskonzern will einen seiner Tempelhofer Standorte, das Wenckebach-Klinikum, schließen.

Das Wenckebach-Krankenhaus in Tempelhof.

Das Wenckebach-Krankenhaus in Tempelhof.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Berlin. Vivantes hält an seinen Plänen fest. Der kommunale Krankenhauskonzern will einen seiner Tempelhofer Standorte, das Wenckebach-Klinikum, schließen. Johannes Danckert, Vivantes-Geschäftsführer im Bereich Klinikmanagement, stand den Bezirksverordneten aus Tempelhof-Schöneberg am Montagabend im Gesundheitsausschuss Rede und Antwort. Man habe verschiedene Varianten geprüft. Auch den Neubau des Wenckebachs. Allein der Umzug ins Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK), das gerade neu gebaut wird, sei wirtschaftlich darstellbar.

„Erst vor Kurzem hat der Aufsichtsrat die Entscheidung bestätigt“, so Johannes Danckert. Derzeit führe man Workshops durch, um die einzelnen Teilumzüge zu planen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Umzüge stattfinden.

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Danckert machte zudem deutlich, dass er aufgrund des großen Sanierungsrückstaus in Höhe von etwa 154 Millionen Euro zum Handeln verpflichtet sei.

Vivantes hatte vor etwa vier Wochen verkündet, alle stationären Angebote des Wenckebachs Schritt für Schritt in den kommenden Jahren ins AVK zu verlagern. Die Entscheidung löste vor allem bei Vivantes-Mitarbeitern und in der Kommunalpolitik Kritik aus.