Bezirkspolitik

Wieder Filmdrehs auf Carl-Zuckmayer-Brücke

Weil eine Entscheidung von 1985 Sondernutzungen auf der Brücke in Schöneberg untersagt, will die BVV diese nun überprüfen lassen.

Die Carl-Zuckmayer-Brücke im Rudolph-Wilde-Park in Schöneberg.

Die Carl-Zuckmayer-Brücke im Rudolph-Wilde-Park in Schöneberg.

Foto: Julia Lehmann

Ein 1985 gültiger Beschluss verbietet jede Art der Sondernutzung der Carl-Zuckmayer-Brücke im Schöneberger Rudolph-Wilde-Park. Die Bezirksverordneten von Tempelhof-Schöneberg haben nun beschlossen, die 35 Jahre alte Entscheidung einer erneuten Prüfung zu unterziehen.

Auf Vorschlag der Fraktion der Grünen soll das Bezirksamt klären, ob es sinnvoll ist, Nutzungen der Brücke, etwa für Filmdrehs, weiterhin zu unterbinden. Sofern dies nicht der Fall soll das Verbot außer Kraft gesetzt werden. Mit dem BVV-Beschluss geht auch ein weiterer Arbeitsauftrag an das Bezirksamt einher. Es sollen weitere Beschlüsse aus dieser Zeit aufgelistet werden, um zu prüfen, ob diese noch aktuell sind.

Aufgefallen ist die alte Regelung, weil einem Filmteam, das die auffällige Brücke aus hellem Sandstein für Dreharbeiten nutzen wollte, die Nutzung verweigert wurde. „Kein Mensch weiß, was dieser Beschluss heute noch soll, dennoch musste die Behörde so entscheiden wie sie entschieden hat, weil eben dieser Beschluss noch Rechtskraft entwickelt“, schreibt die Fraktion in ihrer Begründung.