Bürgerbeteiligung

Einladung zur ersten Werkstatt „Neue Mitte Tempelhof“

Bürger können Anfang Dezember mit Planern ins Gespräch kommen und bei der Umgestaltung des Gebiets mitreden.

Die Umbaupläne rund um Rathaus, Stadtbad Tempelhof und Polizeidienststelle.

Die Umbaupläne rund um Rathaus, Stadtbad Tempelhof und Polizeidienststelle.

Foto: Dirk Laubner

Der nächste Schritt bei der Entwicklung der „Neuen Mitte Tempelhof“ steht bevor. Um die bauliche und strukturelle Umgestaltung weiter voranzutreiben, beginnt im Dezember die erste Werkstatt zum neuen Stadtquartier. Am Abend des 3. Dezember sind Interessierte und Anwohner zum Austausch mit vier Planungsteams im Askanischen Gymnasium eingeladen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg haben gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen. Das neue Zentrum Tempelhof zwischen Götz- und Albrechtstraße soll ein Mix aus Kultur- und Bildungsangeboten, öffentlichen Dienstleistern sowie bezahlbaren Wohnungen bieten. Für die erste Werkstatt werden Planer aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur/Freiraumplanung ihre ersten Entwürfe für den Kernbereich des Stadtumbaugebiets vorstellen. In der Diskussion mit den Experten können Bürger zu den Ideen Stellung nehmen, eigene Vorschläge machen oder einfach nur zuhören.

Im Dezember 2018 legte der Senat das Areal um das Tempelhofer Rathaus, direkt am Tempelhofer Damm, als Stadtumbaugebiet fest. Schon jetzt deckt es viele zentrale Einrichtungen ab: Rathaus, einen Polizeiabschnitt, die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Tempelhof, den Franckepark als eine von mehreren Grünanlagen, das Vivantes Wenckebach-Klinikum und mehrere Schulen.

Neue Kita und Jugendeinrichtung geplant

Trotz der heterogenen Struktur wird der Ortsteil den Anforderungen der wachsenden Stadt nicht mehr gerecht, heißt es vonseiten des Bezirks. Viele der öffentlichen Einrichtungen sind in den 60er- oder 70er-Jahren errichtet worden und stark sanierungsbedürftig. Das Stadtbad Tempelhof und die Polizeidirektion werden deshalb neu gebaut. 500 Wohnungen entstehen an der Götzstraße. Geplant sind auch der Bau einer neuen Kita und einer Jugendfreizeiteinrichtung sowie die Sanierung der Paul-Simmel-Grundschule.

Während der vorbereitenden Untersuchungen haben bereits drei Öffentlichkeitsveranstaltungen stattgefunden, auf denen Zwischenstände mit Bürgern und Bürgerinnen sowie Trägern öffentlicher Belange diskutiert wurden.

1. Werkstatt „Neue Mitte Tempelhof“, Dienstag, 3.12. ab 18 Uhr, Aula des Askanischen Gymnasiums, Kaiserin-Augusta-Straße 19/20, 12103 Berlin-Tempelhof