Schule in Friedenau

Frau versucht, Kinder mit Rose und Bonbons in Auto zu locken

Eine Frau spricht vor einer Grundschule Kinder an und lockt sie zu ihrem Auto. Das Landeskriminalamt ist informiert.

Unterricht in einer Schule. (Archivbild) Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Unterricht in einer Schule. (Archivbild) Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Am vergangenen Freitag und Montag hat eine noch unbekannte Frau mehrere Kinder vor der Ruppin-Grundschule an der Offenbacher Straße in Friedenau angesprochen, ihnen Süßigkeiten und Blumen versprochen. Das teilte die Polizei auf Anfrage der Berliner Morgenpost mit. Die Frau habe versucht, die Kinder zu einem Auto zu locken, hieß es weiter.

Eltern sprechen von versuchter Kindesentführung

Eltern gaben an, es habe sich um ein pinkfarbenes Auto gehandelt. Auch sei es darum gegangen, Kinder in eine Wohnung zu locken. „An der Schule gab es Fälle von versuchter Kindesentführung“, heißt es in einer entsprechenden Mail. Die Schulleitung hat in beiden bekannt gewordenen Fällen sofort reagiert und die Eltern per Mail gewarnt. In dem ersten Anschreiben heißt es: „Am Freitag wurde um 16.15 Uhr ein Mädchen aus unserer Schule in der Fehlerstraße Ecke Kreisauer Straße von einer Frau in einem rosafarbenen Kleinwagen angesprochen. Die Autofahrerin wollte die Schülerin ans Auto locken, indem sie ihm eine Rose und Bonbons versprach.“ Das Mädchen sei aber weitergegangen.

Beim zweiten Vorfall wurde ein Junge gegen 15.30 Uhr in der Fehlerstraße von einer älteren Frau mit gebrochenem Deutsch angesprochen. Sie bat den Jungen, mit ihr nach Hause zu gehen. Sie hätte Süßigkeiten für ihn, schreibt die Schulleitung. Der Junge rannte weg. „Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es sich verhalten soll, wenn Fremde es ansprechen“, heißt es in dem Rundschreiben. „Auch die Lehrkräfte sprechen das Thema ,Geh nicht mit Fremden’ im Unterricht an.“

Polizei hat entsprechende Maßnahmen ergriffen

Nach Angaben der Polizei wurde der zuständige Abschnitt 42 und das Landeskriminalamt informiert. „Wir haben Kenntnisse von diesen Vorfällen“, sagte ein Polizeisprecher. „Die entsprechenden Maßnahmen sind eingeleitet.“