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Einwohnerversammlung zum Thema Leerstand in Friedenau

Die Nachbarschaftsinitiative Friedenau will das Thema Leerstand mit Einwohnern in einer Versammlung diskutieren.

Das „Geisterhaus“ in der Friedenauer Odenwaldstraße.

Das „Geisterhaus“ in der Friedenauer Odenwaldstraße.

Foto: Reto Klar

Die Nachbarschaftsinitiative Friedenau kämpft weiter darum, Eigentümer von leerstehenden und vom Verfall bedrohten Häuser dazu zu animieren, ihre Häuser wieder nutzbar zu machen. Besonders hatte sich die Initiative um das als Geisterhaus bekannt gewordene Gründerzeithaus in der Odenwald-/Stubenrauchstraße bemüht. Die Initiative lädt nun zu einer Einwohnerversammlung zum „Leerstand in Friedenau“ ein.

Die Versammlung am 4.12. ist für alle Interessierten offen. Anwesend sein werden auch Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Grüne), Bezirksstadtrat Jörn Oltmann (Grüne) sowie Vertreter der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der Vorsteher der BVV Stefan Böltes (SPD) wird die Einwohnerversammlung moderieren.

Das „Geisterhaus“ von Friedenau hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, weil die Eigentümerin des Hauses kürzlich einen Prozess vor dem Verwaltungsgericht gegen das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verloren hatte. Laut Urteil konnte die Klägerin nicht überzeugend darlegen, warum ihr Fall nicht unter das Zweckentfremdungsverbotsgesetz fallen würde. Dieses schützt Gebäude vor Zweckentfremdung durch Leerstand.

Einwohnerversammlung „Leerstand in Friedenau“, Mittwoch, 4.12., 19 bis 21 Uhr, alte Bahnhofshalle Friedenau, Bahnhofstraße 4d, 12159 Berlin-Friedenau

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