Schwulenberatung

Fachtagung zum Thema Chemsex

Immer wieder tauchen chemische Drogen im sexuellen Zusammenhang auf. Der Tagung rückt das Phänomen in den Fokus.

Ecstasy zählt zu einer der am häufigsten auftauchenden Drogen in Berlin.

Ecstasy zählt zu einer der am häufigsten auftauchenden Drogen in Berlin.

Foto: Foto: Boris Roessler / dpa

Die Schwulenberatung Berlin will erstmals bei einer Fachtagung mit dem Namen „Chemsex – Substanzkonsum und Sexualität“ über den Zusammenhang zwischen chemischen Drogen wie Crystal Meth, GHB/GBL, Mephedron, Ketamin und Sexualität in der schwulen Community sprechen.

Am 25. Oktober ist jeder, der Interesse am Thema hat, von 9 bis 16.30 Uhr in die Räume der Schwulenberatung Berlin, Niebuhrstraße 59/60, eingeladen.

Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Sex

Eine Reihe von Berichten würden belegen, dass der Konsum von chemischen Drogen spürbar zugenommen hat. Zuverlässige Zahlen über Drogenkonsum im Zusammenhang mit Sex fehlen allerdings weitestgehend, aber auch hier tauchen immer öfter Berichte auf.

Der Fachtag will die verschiedenen Perspektiven von Akteuren aus der Suchthilfe und der sexuellen Gesundheitsversorgung zusammenbringen. Fachleute aus allen relevanten Bereichen, die sich mit den Konsumenten sowie den Auswirkungen dieser Substanzen auseinandersetzen, sind eingeladen.

Vertreter aller Bereiche nehmen teil

Darunter sind Ärzte, Beratungsstellen, stationäre und ambulante Behandlungsstellen, Partyveranstalter, die öffentliche Verwaltung, Selbsthilfeorganisationen und Präventionsfachleute.

Der Veranstalter bittet um eine vorherige Anmeldung unter www.schwulenberatungberlin.de/chemsex. Dort ist auch das Programm zu finden.