Mopstreffen in Berlin

Zu heiß: Möpse dürfen nicht rennen - die Herrchen aber schon

Es war einfach zu heiß für die Vierbeiner. Deswegen untersagte das Berliner Veterinäramt das Mopsrennen - die Herrchen mussten ran.

Zwei Möpse im Garten des Hobby-Mopszüchters Thomas Zupan.

Zwei Möpse im Garten des Hobby-Mopszüchters Thomas Zupan.

Foto: dpa

Berlin. Zu heiß für die Vierbeiner: Eigentlich hätten am Sonnabend 95 Möpse beim traditionellen Mopsrennen in Lichtenrade gegeneinander antreten sollen. Bei Temperaturen über 30 Grad aber schob das Berliner Veterinäramt der Spaßveranstaltung einen Riegel vor. Aufgrund der Züchtung seien die Tiere nicht in der Lage, ihre Atemluft genügend abzukühlen, erklärte Diana Plange, Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin.

Der Veranstalter Thomas Zupan nahm das kurzfristige Verbot sportlich. Denn: „Es ist kein sportlicher Brutalo-Wettbewerb“, erklärte Zupan. Es sei immer „sehr viel Spaß für Mops und Mensch“ gewesen.

Kurzerhand wandelte Zupan dann auch das Mopsrennen in einen Wettlauf der Herrchen um. Nicht mehr die Tiere, sondern ihre Halter sollten um die Wette laufen. Zunächst war noch geplant gewesen, dass sie dabei ihre Möpse auf dem Arm tragen sollten. Dazu kam es aber nicht.

So oder so: Die Stimmung auf dem Mopstreffen war weiterhin „schön und entspannt“, so Zupan. Für die Tiere standen außerdem Wasser, Plansch-Wannen und Hundeeis zur Verfügung