Parkraumbewirtschaftung

Parken in Schöneberg-Nord kostet ab 1. April Geld

Die Parkraumbewirtschaftung in Schöneberg- Nord beginnt am 1. April. Knöllchen werden allerdings erst ab einem späteren Zeitpunkt verteilt.

Künftig kostet das Parken in Schöneberg-Geld  (Symbolfoto).

Künftig kostet das Parken in Schöneberg-Geld (Symbolfoto).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Im Schöneberger Norden soll zum 1. April die neue Parkraumzone eingeführt werden. Das Parken kostet dort künftig 25 Cent je Viertelstunde. Die Regelung gilt künftig im Bereich zwischen Kurfürsten- und Goebenstraße, Pallas- und Hohenstaufenstraße sowie im Bereich um die Yorckbrücken. Auch an der Martin-Luther-Straße und um die Münchener Straße muss dann auch fürs Parken bezahlt werden.

Automaten zu spät geliefert

Ursprünglich sollte die Parkraumbewirtschaftung in der zweiten Jahreshälfte 2018 starten - und das nach langer Vorbereitung. Als Grund für die Verzögerung nannte die zuständige Ordnungsstadträtin Christiane Heiß (Grüne) Lieferschwierigkeiten der Firmen. Weder die Automaten noch die Schilder konnten pünktlich geliefert werden. Über 120 Parkautomaten sollen aufgestellt und mehr als 1600 Verkehrszeichen montiert werden.

Noch keine Knöllchen

Wer kein Ticket löst, braucht allerdings bis 1. Mai keine Strafe zahlen. Wie eine Sprecherin am Montag auf Anfrage mitteilte,

verteilen Mitarbeiter des Ordnungsamtes bis zu diesem Zeitpunkt keine Knöllchen. „Bisher gingen 2000 Anträge auf Erteilung eines Anwohnerparkausweises ein“ betonte sie.

„Um die große Anzahl von geschätzt 7000 Anträgen bewältigen zu können, benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgeramtes, trotz personeller Verstärkung, noch bis zum April Zeit, um alle Vignetten ausstellen zu können“, heißt es. Bisher seien 1800 Anträge bearbeitet. Die Bezirksverordnetenversammlung hat das Bezirksamt im Herbst beauftragt, weitere Parkraumbewirtschaftungszonen zu prüfen: Die innerhalb des S-Bahn-Rings gelegenen Gebiete, die noch nicht bewirtschafteten Teile Friedenaus und Süd-Schönebergs westlich der Wannseebahntrasse, den Tempelhofer Damm und angrenzende Bereiche zwischen Stadtring und Ullsteinstraße.