Verkehr in Lichtenrade

Mehr Sicherheit vor der Käthe-Kollwitz-Schule gefordert

Eltern können zur Sicherheit betragen, indem sie nicht bis vor die Käthe-Kollwitz-Schule fahren. Ein neues Konzept soll her.

Rücksichtslose Autofahrer gefährden die Kinder auf dem Weg zur Schule.

Rücksichtslose Autofahrer gefährden die Kinder auf dem Weg zur Schule.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Berlin.  Der tägliche Wahnsinn vor Berlins Schulen: Schulkinder müssen sich zwischen den haltenden Autos hindurch quetschen. Denn viele Eltern fahren so weit es nur geht vor die Schule, um ihre Kinder abzuliefern. Auch an der Käthe-Kollwitz-Grundschule in Lichtenrade spielen sich jeden Tag solche Szenen ab. Der Schulweg der Kinder dort ist ohnehin gefährlicher geworden. Denn die Kreuzung südlich der Schule ist zunehmend stärker befahren. Die FDP will jetzt in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beantragen, die Sicherheit an der Kreuzung Goltzstraße/Rehagener Straße zu erhöhen.

FDP schlägt Smiley-Display vor

"Auf der Goltzstraße in Fahrtrichtung Süd-West sollte ein sogenanntes Verkehrsberuhigungs-Dialogdisplay aufgestellt werden, das die Autofahrer vor zu schnellem Fahren warnt", fordert FDP-Fraktionschef Reinhard Frede. Reiche dies nicht aus, um die Situation zu entschärfen, seien andere Maßnahmen notwendig. Als Beispiel nennt er den Einbau von Bodenschwellen, den sogenannten Verzögerungskissen.

Die Goltzstraße habe sich zu einer beliebten Ausweichroute für die Bahnhofstraße entwickelt, heißt es in dem Antrag an die BVV. Der Lichtenrader FDP-Abgeordnete im Abgeordnetenhaus, Holger Krestel, appelliert daher an die Autofahrer, mehr Rücksicht zu nehmen.

Schulleiterin appelliert an Eltern

Schulleiterin Sandra Grosser sagte auf Anfrage der Berliner Morgenpost: "Es muss ein Umdenken stattfinden. Alle Verkehrsberuhigungen bringen nichts, wenn die Autofahrer sich nicht an die Verkehrsregeln halten." Sie appelliert an die Eltern: "Fahren Sie ihr Kinder nicht bis vor die Schultür, sondern parken Sie in der Bahnhofstraße und begleiten Sie sie dann zu Fuß." Nur zu Fuß könnten die Kinder lernen, wie man sich im Straßenverkehr verhält.

Nie mehr was verpassen - treten Sie unserer Facebook-Gruppe Unser Tempelhof-Schöneberg bei

Mehr aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.