Besuch

Familienministerin Giffey würdigt Einsatz für Kita

Die Einrichtung wurde auf Initiative des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße gegründet.

Angelika Schöttler (M.) und Franziska Giffey (r.) mit Kitakindern.

Angelika Schöttler (M.) und Franziska Giffey (r.) mit Kitakindern.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat zum zehnten Geburtstag der Kindertagesstätte Blohmstraße in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) am Dienstag das unternehmerische Engagement für eine Betreuung der Kinder gewürdigt. Die Einrichtung war 2008 auf Initiative des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße in Kooperation mit dem Jugendamt und der Wirtschaftsförderung des Bezirks gegründet worden.

Die Bundesministerin kam mit Kindern und Verantwortlichen ins Gespräch. Bei ihrem Besuch wurde sie von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und dem Vorsitzenden des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße, Ulrich Misgeld, begleitet.

„Ich bin beeindruckt, was die Unternehmen im Netzwerk Motzener Straße zusammen mit dem Kitabetreiber auf die Beine gestellt haben“, sagte Giffey. Die zusätzlichen Kitaplätze stünden nicht nur Kindern von Firmenmitarbeitern zur Verfügung. „Dieses Beispiel darf durchaus Nachahmer finden“, so die Ministerin.

Im Gewerbegebiet sind rund 200 Betriebe mit gut 5000 Beschäftigten angesiedelt. Seit 2013 betreibt die Kita das „NUSZ“, das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der Ufa-Fabrik. Derzeit sind laut Kindergartenleitung etwa zehn Prozent der 78 Plätze durch Kinder aus den Unternehmen belegt. Zum zehnten Geburtstag spendete das Unternehmensnetzwerk Turnringe für den Sportraum der Kita.

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