Sicherheit an Schule

Wachschutz an Spreewald-Schule wird ausgebaut

Intern sind unterstützende Maßnahmen verabredet worden, um die Sicherheit auf dem Schulgelände am Winterfeldtplatz zu erhöhen.

Der Wachschutz der Spreewald-Schule wird ausgebaut

Der Wachschutz der Spreewald-Schule wird ausgebaut

Foto: jörg Krauthöfer

Berlin. Der Wachschutz an der Spreewald-Grundschule am Winterfeldtplatz wird womöglich noch verstärkt. Der Schulstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck, gab nun bekannt, man habe „verwaltungsintern unterstützende Maßnahmen verabredet, um die Sicherheit auf dem Schulgelände der Spreewald-Grundschule zu erhöhen“.

Dazu gehören neben dem Wachschutz auch Rückschnitte des Grüns, damit das Schulgelände für alle besser einsehbar ist. Ursprünglich hatte der Architekt die Umgebung als Park geplant, doch nun kampieren hier nachts „schulfremde Personen“ – häufig Junkies und Obdachlose. Deren hinterlassener Unrat müsse häufig vor Schulbeginn von Lehrern und Erziehern weggeräumt werden.

Für die langjährige Schulleiterin Doris Unzeitig kommt dieses Einlenken der Bezirksverwaltung zu spät. Sie hatte unter Protest zu Beginn dieses Schuljahrs das Handtuch geworfen und geht nach dieser Woche zurück in ihr Heimatland Österreich – sehr zum Bedauern vieler Eltern. Unzeitig warf dem Bezirk und dem Schulstadtrat mangelnde Unterstützung vor. Die Schulleiterin hatte eigenmächtig Anfang des Jahres einen Wachschutz für die Grundschule engagiert. Er trat mit Leuchtwesten auf und sicherte die Schule einerseits gegen Eindringlinge von Außen und renitente Eltern ab, sorgte aber auch für eine Beruhigung unter den Schülern.

Obwohl Schulstadtrat Schworck anfangs scharf dagegen protestiert hatte, änderte er zum Sommer seine Linie. Seitdem wird der Wachschutz vom Bezirk bezahlt.

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