Neubau

Wohnungen statt Tankstelle: Bauantrag endlich eingereicht

Seit Jahren sind die Zapfsäulen an der Ecke Königin-Luise-Straße und Clayallee abgebaut. Jetzt geht es mit dem Neubau endlich voran.

Die Zapfsäulen sind schon abgebaut, Reste der Tankstelle an der Königin-Luise-Straße, Ecke Clayallee stehen noch.

Die Zapfsäulen sind schon abgebaut, Reste der Tankstelle an der Königin-Luise-Straße, Ecke Clayallee stehen noch.

Foto: Katrin Lange

Berlin. Lange hat es gedauert. Seit mehreren Jahren ist die Tankstelle an der Ecke Königin-Luise-Straße und Clayallee geschlossen. Vor zwei Jahren wurden bereits die Zapfsäulen entfernt, das Gelände ist seitdem weiträumig eingezäunt. Wann passiert endlich etwas an dieser Ecke? Diese Frage, die in den vergangenen Monaten immer wieder von Steglitz-Zehlendorfern gestellt wurde, kann jetzt endlich beantwortet werden. „Der Bauantrag für einen Neubau mit Wohnungen wurde eingereicht“, informierte Sabine Lappe, Leiterin des Stadtplanungsamtes, die Mitglieder des Ausschusse für Stadtplanung und Wirtschaft. Damit kommt das Projekt jetzt einen Schritt voran.

Ein Vorderhaus mit zwei Seitenflügeln

Der Neubau liegt zwischen drei Straßen: der Königin-Luise-Straße, der Clayallee und der Straße Im Dol. Dieses Dreieck wird mit drei Gebäudeteilen bebaut – einem Vorderhaus und zwei Seitenflügeln. „Eins davon liegt direkt an der Straße, die beiden anderen Bauteile springen zurück“, erläuterte Lappe. Der Zugang zu den Häusern erfolgt über die Straße Im Dol und an der Königin-Luise-Straße. Die drei Häuser werden drei verschiedene Adressen haben. Mehr Details über die Anzahl der Wohnungen und den Beginn der Bauarbeiten wurden noch nicht bekannt. Planungsrechtlich kann an diesem Standort ein Gebäude mit zwei Geschossen in offener Bauweise entstehen.

Straßenecke wird ein Wohngebiet

Die Straßenecke wird sich damit weiter verändern. Bereits fertig und bezogen ist ein Neubau in Villenarchitektur gegenüber der einstigen Tankstelle an der Königin-Luise-Straße. Das jetzt beantragte Bauprojekt soll allerdings von anderen Architekten geplant und auch in einem anderen Stil erricht werden. Soviel konnte die Leiterin des Stadtplanungsamtes zusichern, nachdem aus dem Gremium des Ausschusses Kritik an der Villenarchitektur des bereits fertigen Gebäudes laut wurde. Mit dem nun geplanten weiteren Wohnhaus wird sich die Kreuzung, an der ein Weg direkt zum Grunewaldsee führt, zu einem reinen Wohnquartier entwickeln.