Schadstoffe

Asbestfund: Räume im Rathaus Zehlendorf gesperrt

Bei Renovierungsarbeiten wurden Spuren des giftigen Stoffes entdeckt. Nun gibt es Einschränkungen bei den Ämtern.

Im Rathaus Zehlendorf wurden bei renovierungsarbeiten Asbestspuren gefunden.

Im Rathaus Zehlendorf wurden bei renovierungsarbeiten Asbestspuren gefunden.

Foto: Katrin Lange

Im Rathaus Zehlendorf an der Kirchstraße sind zwei Räume gesperrt worden. Grund sind Asbestspuren, die bei Renovierungsarbeiten gefunden wurden. Das teilte das Bezirksamt am Freitag mit. Ein Ingenieurbüro sei beauftragt worden, „unverzüglich Proben zu entnehmen“. Vor wenigen Tagen bestätigten die Experten den Fund von „schwach gebundenem Asbest in Spuren“. Sie empfahlen die Sperrung der beiden Räume. Nun sollen weitere Untersuchungen erfolgen. Die Ergebnisse werden kommende Woche erwartet. Dann könne die Gefährdungslage abgeschätzt und weitere erforderliche Maßnahmen geplant werden, hieß es weiter.

Cerstin Richter-Kotowski (CDU), Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, sagte, sie habe allen Mitarbeitern in den betroffenen Bauteilen freigestellt, ob sie bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse ihren Dienst absolvieren. „Durch diese Maßnahme wird es zwischen dem 2. Dezember und 6. Dezember zu Unregelmäßigkeiten bei den Öffnungszeiten der einzelnen Fachämter, zum Beispiel Jugend- und Rechtsamt, Amt für Bürgerdienste und Stadtplanung im Rathaus Zehlendorf kommen.“ Eine genaue Übersicht der Ämter mit den veränderten Öffnungszeiten soll im Internet auf berlin.de/steglitz-zehlendorf veröffentlicht werden.