Sportboote

Neues Konzept regelt die Zulässigkeit von Bootsstegen

Weil immer mehr Stege für Sportboote entstanden sind, hat das Bezirksamt jetzt festgelegt, wo sie genehmigt sind.

Immer mehr Bootsstege ragen in die Gewässer der Grunewald-Seenkette

Immer mehr Bootsstege ragen in die Gewässer der Grunewald-Seenkette

Foto: Sergej Glanze

Berlin. Kaum ein Bezirk hat so viele Seen und Flüsse wie Steglitz-Zehlendorf. Sie sind Ausgangspunkt vieler Freizeitaktivitäten, wie Baden oder Boot fahren. Doch wie viele Bootsstege vertragen die Gewässer? Diese Frage wird jetzt in einem neuen Konzept für Steganlagen für Sportboote beantwortet. Ausgearbeitet wurde es vom Bezirksamt für folgende Gewässer: Untere Havel, Wannsee, Jungfernsee, Glienicker Lake, Griebnitzsee, Griebnitzkanal, Stölpchensee, Pohlesee, Kleiner Wannsee und Teltowkanal. Auf der Homepage des Umwelt- und Naturschutzamtes kann man die Pläne nachlesen.

Gewässer müssen geschützt werden

Die Gewässer sind wichtig für Tiere und Pflanzen und sollen weiterhin für sie geschützt werden. Nach Auskunft des Bezirksamtes seien jedoch immer mehr Stege für Sportboote entstanden. Das hätte zur Folge, dass die Wasserfläche zunehmend überbaut worden sei. Inwieweit diese Stege zulässig sind, kann jetzt mithilfe der neuen Anlagenkonzeption geklärt werden. Das Bezirksamt hat ein Planungsbüro mit der Erstellung beauftragt.

Konzept klärt Zulässigkeit von Steganlagen

Die Behörde kann nun für die wasserrechtliche Genehmigung, die beim Bezirksamt angesiedelt ist, auf die Empfehlungen für die Zulässigkeit zurückgreifen. Wer einen Steg bauen will, kann sich aber auch vorab über seine Erfolgsaussichten informieren.