Neubau

Neue Seniorenwohnungen an der Lankwitzer Mudrastraße

Die alten Wohnungen konnten nicht mehr saniert werden. Deshalb hat der Bezirk die Gebäude an die Degewo abgegeben.

Die Simulation zeigt, wie die Neubauten an der Mudrastraße aussehen werden.

Die Simulation zeigt, wie die Neubauten an der Mudrastraße aussehen werden.

Foto: Planungsgemeinschaft Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA und Bernrieder.Sieweke-Lagemann.Architekten BDA GmbH

Der Bau von 181 Wohnungen an der Mudrastraße in Lankwitz hat begonnen. Nachdem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf die Baugenehmigung erteilt hat, konnte die Wohnungsbaugesellschaft Degewo als Bauherr mit den Abrissarbeiten auf dem 11.400 Quadratmeter großen Grundstück beginnen. Auf dem Areal werden wieder 113 Seniorenwohnungen entstehen. Dazu wird es aber auch eine Senioren-WG, familien- und sozialgerechten Wohnraum und einen Begegnungsraum für alle Mieter und Anwohner. Die ersten Mieter sollen Ende 2021 einziehen.

„Dieses zukunftsorientierte Projekt der Degewo in Lankwitz ist ein Steglitz-Zehlendorfer Paradebeispiel dafür, wie man heutzutage durch nachhaltig, sozial und generationsübergreifend durchmischte Wohnquartiere den bezahlbaren Wohnungsbau in Berlin erfolgreich und sinnvoll vorantreibt“, sagt Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU).

Sanierung war nicht mehr sinnvoll

Lange wurde um die bezirkliche Seniorenwohnanlage an der Mudrastraße gerungen. Die Gebäude stammten aus den 1960er-Jahren, der Zustand war schlecht. Schließlich stellte sich heraus, dass eine Sanierung aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr sinnvoll war. Deshalb hat der Bezirk die Gebäude an die Degewo abgegeben. Auf dem Grundstück entstehen jetzt insgesamt sieben Mehrfamilienhäuser, die jeweils vier Geschosse hoch sind. Die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 37 und 80 Quadratmeter groß.

Investition von 27 Millionen Euro

Die Degewo investiert etwa 27 Millionen Euro in das Neubauprojekt. Etwas mehr als die Hälfte der Wohnungen werden zu Mieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt angeboten. Das ist durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin möglich. Die frei finanzierten Wohnungen werden durchschnittlich unter zehn Euro pro Quadratmeter liegen. Alle Wohnungen sind weitgehend barrierefrei gestaltet. Um den Austausch zu fördern und die Nachbarschaft zu stärken, gibt es den Begegnungsraum für gemeinsam Aktivitäten. Die Außenanlagen werden mit Spielflächen und Sitzgelegenheiten neu gestaltet.