Instandsetzungen

Wo dieses Jahr Straßen und Gehwege saniert werden

Steglitz-Zehlendorf gibt 2019 insgesamt 3,5 Millionen Euro für die Instandsetzung aus. 22 Projekte stehen auf der Liste.

Baustelle (Symbolbild)

Baustelle (Symbolbild)

Foto: Hauke-Christian Dittrich / picture alliance / Hauke-Christi

Berlin. Insgesamt 3,5 Millionen Euro investiert der Bezirk Steglitz-Zehlendorf in diesem Jahr in die Sanierung von Straßen und Gehwegen. Das geht aus einer Liste hervor, die die zuständige Stadträtin Maren Schellenberg (Grüne) im Verkehrsausschuss vorgelegt hat. Geplant sind elf Straßenbauprojekte für insgesamt 2,85 Millionen Euro und ebenfalls elf Gehwegabschnitte, für die 650.000 Euro veranschlagt sind.

Mit etwa 450.000 Euro ist die Instandsetzung der Potsdamer Chaussee im Anschluss an den Brückenbau in Höhe Kleeblatt das teuerste Projekt. Die Sanierung soll im Frühjahr beginnen und zwei Wochen dauern. Mit einem Investitionsbedarf von 448.000 Euro liegt die Kaiser-Wilhelm-Straße knapp dahinter. Dort sollen die Straßenschäden von der Bruchwitzstraße bis Alt Lankwitz sechs Wochen lang im zweiten Quartal 2019 repariert werden.

Im Sommer stehen ebenfalls zwei größere Projekte an: In der Onkel-Tom-Straße gilt zurzeit Tempo 30 wegen der Straßenschäden. Diese sollen sechs Wochen lang behoben werden, Kosten etwa 400.000 Euro. 380.000 Euro investiert der Bezirk zudem in die Sanierung der Matterhornstraße von der Lindenthaler Allee bis Ilsensteig.

Auch Gehwegabschnitte auf der Liste

Geplant sind ebenfalls die Sanierung von Abschnitten der Schreberstraße, Schädestraße, Potsdamer Straße (von Ringstraße bis Baseler Straße), des Hochbergwegs und der Mariannenstraße - alle wegen Straßenschäden. Die Gallwitzallee wird von der Havensteinstraße bis Frobenstraße in den Sommerferien voll ausgebaut, ebenfalls im Sommer steht die Sanierung der Knausstraße von Feuerbachstraße bis Lenbachstraße an. Provisorische Asphaltreparaturen werden von Lankwitzer bis Hildburghauser Straße und von der Mariannenstraße bis zur Bezirksgrenze vorgenommen.

Die finanziell umfangreichsten Gehwegarbeiten mit jeweils 100.000 Euro stehen in der Gritznerstraße von der Flemming- bis zur Grunewaldstraße, in der Lorenzstraße von der Lankwitzer Straße bis zur Jägerstraße und auf diversen Gehwegabschnitten im Ortsteil Steglitz, darunter in der Stephanstraße, Sembritzkistraße und Holsteinische Straße an.

Auf der Liste stehen ebenfalls Gehwegabschnitte im Ortsteil Zehlendorf Mitte und Süd (unter anderen Schlettstadter Straße), in Zehlendorf Nord und Dahlem (u.a. Auerhahnbalz) im Ortsteil Nikolassee und Wannsee (Lange Stücken, Grassowweg) sowie in Lankwitz und Lichterfelde Ost (Lorenzstraße und andere) und Lichterfelde West und Süd (Jägerndorfer Zeile, Gräfenberger Weg, Brüderstraße).

Schließlich muss im Anschluss an den Brückenbau an der Potsdamer Chaussee auch noch der Gehweg auf der Südseite des Kleeblatts saniert werden. Im Königsweg bezahlt der Senat die Sanierung der Fahrbahn, aber für den Gehweg von Hohenwielsteig bis Anhaltinerstraße ist der Bezirk zuständig. Der Gehweg wird für 80.000 Euro vom Frühjahr bis zum Herbst instandgesetzt.