Unfall in Lankwitz

Radfahrer tot: 900 Euro Geldstrafe für Lkw-Fahrer

Bei dem Unfall im August 2016 war ein 63-Jähriger ums Leben gekommen. Nun verurteilte ein Richter den Lkw-Fahrer zu einer Geldstrafe.

Ein Unfall zwischen einem Lkw und einem Radfahrer (Archivbild)

Ein Unfall zwischen einem Lkw und einem Radfahrer (Archivbild)

Foto: © Michael Arning

Berlin. Wegen der fahrlässigen Tötung eines Radfahrers hat das Amtsgericht Tiergarten am Dienstag einen Lkw-Fahrer zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt.

In der Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende Richter laut "B.Z.", es handele sich um ein „Augenblicksversagen“ des Lkw-Fahrers.

Der 28-Jährige hatte im August 2016 auf der Paul-Schneider-Straße in Lankwitz beim Abbiegen den Radfahrer überrollt, der auf dem Radweg unterwegs war und bei Grün die Kaiser-Wilhelm-Straße überqueren wollte. Der 63-Jährige starb noch vor Ort.

Der Richter verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 10 Euro. Die Höhe der Geldstrafe ergibt sich aus der sehr geringen Militärrente, die der polnische Ex-Berufssoldat erhält.

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