Sportveranstaltung

Ziel Altstadt Spandau: Lauf der Sympathie startet am Sonntag

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Der Lauf der Sympathie ist seit 1990 Tradition. Von der Stadthalle Falkensee geht über zehn Kilometer in die Altstadt Spandau.

Der Lauf der Sympathie ist seit 1990 Tradition. Von der Stadthalle Falkensee geht über zehn Kilometer in die Altstadt Spandau.

Foto: Thomas Frey

Veranstaltung zwischen Falkensee und Spandau findet zum 34. Mal statt. Es kommt zu Sperrungen und Einschränkungen im BVG-Busverkehr.

Berlin.  An diesem Wochenende ist es endlich wieder soweit. Traditionell am dritten Sonntag des Monats März, diesmal also am 19. März, startet ab 11 Uhr der 34. Lauf der Sympathie zwischen der brandenburgischen Stadt Falkensee und dem Berliner Bezirk Spandau. Dies führt zu Straßensperrungen auf der Strecke und zu Einschränkungen im BVG-Busverkehr.

Auch in diesem Jahr werden wieder rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die die zehn Kilometer lange Laufstrecke von der Stadthallee Falkensee über die Falkenseer Chaussee bis in die Altstadt Spandau absolvieren. Für Einsteiger, Schulstaffeln und Kinder ist es dabei möglich, kürzere Strecken zu absolvieren. Der Fünf-Kilometer-Lauf etwa startet um 11.15 Uhr an der Stadtgrenze zu Spandau.

Lauf der Sympathie: 2023 Änderung auf der Route

Eine Besonderheit des Laufes ‒ und damit auch ein besonderer Reiz ‒ besteht darin, dass sich Start und Ziel an unterschiedlichen Orten befinden. Durch diese Eigenart besteht auch ein erheblicher Mehraufwand in der Organisation, unter anderem durch den Kleidertransport für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie es von Seiten der Veranstalter heißt.

Für manchen professionellen Leichtathleten gilt der Lauf derweil als eine Art Saisonauftakt, Hobby- und Freizeitläufer sind aber ebenfalls willkommen. Aufgrund der Schwimmbadbaustelle am Bahnhof Seegefeld wird der Lauf diesmal teilweise den „Radweg der Sympathie“ nutzen.

Verbindung zwischen Spandau und dem Havelland soll symbolisiert werden

Der Lauf der Sympathie ist seit dem Frühjahr 1990 Tradition und soll die Verbindung zwischen Spandau und dem Havelland symbolisieren. Die Sportveranstaltung geht auf eine Idee von Vertretern des Sportamtes Spandau, des VfV Spandau und des Kreises Nauen aus dem November 1989 zurück.

Der Name lehnt sich dabei an den der „Brücke der Sympathie“ an, eine Aktion, bei der sich die Bevölkerungen von Falkensee und Spandau gegenseitig zur Jahreswende 1989/1990 auf einem Fußweg besucht haben. Als der erste Lauf im März 1990 stattfand, gab es sogar noch Grenzkontrollen, die aber an diesem Tag an der Grenze des Straßenverlaufs ausnahmsweise ausgesetzt wurden.

Spandau Arcaden dienen als Ort der Startnummernvergabe

Veranstalter des Laufwettbewerbs sind der VfV Spandau und der TSV Falkensee. Als Schirmherren fungieren die Bezirksbürgermeisterin von Spandau, Carola Brückner (SPD), und der Bürgermeister von Falkensee, Heiko Müller (SPD). Die Durchführung des Laufes wird von zahlreichen Organisationen und Einrichtungen aus Falkensee und Spandau unterstützt, unter anderem etwa von der Shopping Mall Spandau Arcaden.

„Wir unterstützen diese sportliche Spandauer Tradition sehr gerne und freuen uns auf die vielen Läuferinnen und Läufer“, sagt Oliver Heuchert, der Centermanager der Spandau Arcaden. Gemeinsam mit Edeka ist das Center sowohl Sponsor als auch Ort der Startnummernvergabe.

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