Sperrmüll

Kostenlose Sperrmüll-Aktion an der Heerstraße Nord

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Dennis Meischen
Der Sperrmüll-Tag wird von den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) finanziert.

Der Sperrmüll-Tag wird von den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) finanziert.

Foto: Christian Latz / BM

Am Sonnabend, den 4. Juni, findet vor dem Staaken-Center ein großer Sperrmüll-Tag statt. Anwohner können hier alte Möbel loswerden.

Berlin. Nächste Woche ist es wieder so weit: Am Sonnabend (4. Juni 2022) von 9 bis 12.30 Uhr findet vor dem Staaken-Center im Bereich des gelben Hochhauses Obstallee 32 ein großer Sperrmülltag statt. Anwohnerinnen und Anwohner können ihre alten Möbel, Matratzen, Teppiche und Elektrogeräte wie Waschmaschinen in diesem Zeitraum vorbeibringen und kostenfrei in den Spezialtransportern der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) entsorgen. Was noch gut in Schuss ist, wird in die Schenk- und Tauschzone gestellt und kann von anderen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos mitgenommen werden.

Nicht angenommen werden Autoreifen, Bauabfälle, Batterien, Farben und Lacke. Die Organisatoren bitten außerdem darum, den Sperrmüll nicht mit dem Auto vorbeizubringen. Interessierte mit Pkw sollten diesen vielmehr zum zeitgleich geöffneten Recyclinghof Brunsbütteler Damm 47 fahren. Dieser hat sonnabends von 7 bis 15.30 Uhr geöffnet. Kostenlose Hilfe beim Tragen kann bei der Kiezhilfe Staaken unter 0151-22 42 90 52 bestellt werden. Die BSR sind mit einem Infomobil vor Ort, um Fragen zur Vorgehensweise zu klären.

Wilder Sperrmüll ist eines der zentralen Probleme an der Heerstraße Nord

Der Sperrmülltag wird von der Anwohnerinitiative „Bunt & Sauber“, der BSR, der KlimaWerkstatt des Bezirksamts Spandau, der Kiezhilfe und dem Gemeinwesenverein Heerstraße Nord gemeinsam durchgeführt. Dabei können die Akteure auf ihre Erfahrungen aus fünf gemeinsamen Sperrmülltagen im vergangenen Jahr zurückgreifen.

Wild herumstehender Sperrmüll vor Haustüren und in Fluren ist eines der zentralen Probleme im Kiez Heerstraße Nord. Durch das Versperren der Fluchtwege wurde es während der berlinweit beispiellosen Brandserie in Staaken zuletzt wieder in den Vordergrund gerückt. Die landeseigene Gewobag, größte Vermieterin im Quartier, hat sich in einem Zehn-Punkte-Plan dazu verpflichtet, sich zukünftig stärker gegen das Sperrmüll-Problem in ihren Beständen zu engagieren.

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