Nachhaltigkeit

Mehrwegpflicht: Tipps für Spandauer Gastronomen

Dennis Meischen
Ab 2023 sind Gastronomen verpflichtet, allen Kunden auch Mehrwegbehälter anzubieten. So soll das Müll-Aufkommen durch Einweg-Produkte reduziert werden. (Symbolbild).

Ab 2023 sind Gastronomen verpflichtet, allen Kunden auch Mehrwegbehälter anzubieten. So soll das Müll-Aufkommen durch Einweg-Produkte reduziert werden. (Symbolbild).

Foto: Robert Günther / dpa-tmn

Ab 2023 müssen Mehrwegverpackungen angeboten werden. Die KlimaWerkstatt Spandau informiert, wie das für Wirte klappen kann.

Berlin. Ab Januar 2023 sind alle großen Gastronomiebetriebe in Deutschland per Gesetz dazu verpflichtet, im Außerhausverkauf von Essen und Getränken Mehrwegverpackungen anzubieten. Diese dürfen nicht teurer als die Einwegsysteme sein und müssen den Kundinnen und Kunden kommuniziert werden. Kleine Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeitenden und 80 Quadratmeter Fläche sind von dieser Verordnung zwar ausgeschlossen, müssen aber sicherstellen, dass Kundinnen und Kunden selbst mitgebrachte Gefäße auffüllen lassen können. So soll der Verpackungs-Müll reduziert werden. Außerdem sollen so ein Beitrag für sauberere Städte geleistet sowie Ressourcen und das Klima geschont werden.

Um die Spandauer Wirte frühzeitig auf diese Umstellung vorzubereiten, lädt die KlimaWerkstatt Spandau die Besitzer von Restaurants, Bars und Cafés am kommenden Montag (30. Mai 2022) zu einer Informationsveranstaltung ein. „Um möglichst viele Kunden zu überzeugen, Mehrwegverpackungen mit Pfand zu nutzen, ist es sinnvoll, sich einem System-Anbieter anzuschließen, der ermöglicht, dass die Behälter in allen teilnehmenden Restaurant zurückzugeben werden können“, heißt es in der Einladung der bezirklichen Institution.

Mehrwegsysteme sollen Müllaufkommen reduzieren

Wie das im Alltag funktioniere, welche Erfahrungen Gastronomen in der Praxis damit gemacht haben und was es in jedem Fall zu beachten gilt, diskutieren am kommenden Montag von 9.30 bis 11 Uhr Sven Hirschmann, Leitender Lebensmittelkontrolleur des Bezirksamts Spandau, Daniel Byl, Geschäftsführer von „Omi Rosis Suppen“, Marc Falkenthal von der „reCup GmbH“ sowie Philipp Freisleben, der Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirksamtes Spandau. Anmeldungen sind bis Donnerstag, den 26. Mai, über info@klimawerkstatt-spandau.de möglich.

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