Stadtumbau

Platz am U-Bahnhof Haselhorst wird umgestaltet

Im März beginnen die Bauarbeiten am Ferdinand-Friedensburg-Platz. Kreuzungen sollen barrierefrei werden, Wege werden erneuert.

Am Ferdinand-Friedensburg-Platz am U-Bahnhof Haselhorst stehen in den nächsten Monaten Bauarbeiten an.

Am Ferdinand-Friedensburg-Platz am U-Bahnhof Haselhorst stehen in den nächsten Monaten Bauarbeiten an.

Foto: Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

Berlin. Ab März stehen in Spandau umfangreiche Bauarbeiten an: Der Ferdinand-Friedensburg-Platz am U-Bahnhof Haselhorst soll nach rund zweijähriger Planungszeit umgestaltet und barrierefrei werden. Insgesamt 700.000 Euro sollen in den Umbau investiert werden; die Mittel dafür stammen aus verschiedenen Töpfen der Senatsverkehrsverwaltung und des Bundes. Die Kreuzung ist für Spandau durchaus bedeutsam: Verkehrsstadtrat Frank Bewig (CDU) spricht von einem Verkehrsknotenpunkt, vor allem auch wegen der zahlreichen Busse, die dort halten.

Die Arbeiten sollen, wie Mitarbeiterinnen des Bezirksamtes im Bauausschuss berichteten, in vier Bauabschnitten erfolgen. In der ersten Phase geht es darum, die Bushaltestellen barrierefrei auszubauen. Dabei entstehe auch eine neue Haltestelle mit Wartebereich für die Buslinie 133 auf der östlichen Seite des Platzes, hieß es. Bislang haben die Busse von drei unterschiedlichen Linien am U-Bahnhof Haselhorst ihre Start- und Endhaltestellen an derselben Stelle. Mit dem neuen Halt könnte die Situation entzerrt werden.

Damit der Aufzug zur U-Bahn, der erst vor wenigen Jahren auf der Mittelinsel des Platzes gebaut wurde, besser erreichbar ist, soll ein neuer Weg dorthin angelegt werden. Auch den Kreuzungen um den Platz will man sich widmen. Für die Barrierefreiheit ist etwa der Einbau von Rillenplatten in den Boden geplant.

Radweg am U-Bahnhof Haselhorst wird verbreitert

Die zweite Bauphase startet planmäßig im Juni. Hierbei steht der südliche Teil der Platzes im Blickpunkt, wo der Geh- und Radweg erneuert werden soll. Für Radfahrer ist dabei entsprechend dem Berliner Mobilitätsgesetz ein breiterer Weg vorgesehen.

Auch im westlichen Bereich soll der Gehweg umgestaltet werden. In der dritten Bauphase ab September geht es um die Ampeln nördlich des Ferdinand-Friedensburg-Platzes, diese werden ebenfalls umgebaut, um für Barrierefreiheit zu sorgen. Dazu bekommen sie Blindensignale. Zudem sind auch dort Arbeiten an einem Gehweg geplant. Im letzten Bauabschnitt steht im September und Oktober die Asphalt-Erneuerung der Straßen Am Juliusturm und Nonnendammallee an.

Während der Bauarbeiten müssen Autofahrer in dem Bereich zumindest zeitweise mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Vollsperrungen soll es nach jetzigem Stand wahrscheinlich nicht geben, einzelne Fahrspuren werden aber wohl vorübergehend nicht zur Verfügung stehen.

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