Prozess

78-Jähriger soll seine Ehefrau erstochen haben

Vor dem Landgericht muss sich ab Donnerstag ein 78-jähriger Mann wegen Totschlags an seiner ein Jahr jüngeren Ehefrau verantworten.

Eine Statue der Justitia.

Eine Statue der Justitia.

Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Vor dem Landgericht muss sich ab Donnerstag ein 78-jähriger Mann wegen Totschlags verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im November vergangenen Jahres seine ein Jahr jüngere Ehefrau in deren Wohnung im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld getötet zu haben.

Polizeibeamte waren am 12. November 2018 morgens gegen 5 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus an der Zweibrücker Straße alarmiert worden. In der Wohnung stießen sie auf die Leiche der 77-Jährigen. Verletzungen der Frau am Hals sowie am Oberkörper wiesen darauf hin, dass das Opfer erstochen wurde.

Beim Eintreffen der Beamten hielt sich der 78-Jährige in der Wohnung auf, er wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Der Prozess vor einer Schwurgerichtskammer, für den vier Verhandlungstage angesetzt sind, soll vor allem Aufschluss über Hintergründe und Motiv der Tat bringen.