Liste von Projekten

Zwei Millionen Euro für Planung der Wasserballarena

Das Geld soll aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ kommen. Nun soll es möglichst schnell weitergehen.

Die Planung der Arena für die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 soll vorangetrieben werden,.

Die Planung der Arena für die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 soll vorangetrieben werden,.

Foto: Michael Hundt / Matthias Koch / imago/Matthias Koch

Berlin.  Die Planungen für die Wasserballarena in Spandau sollen vorangehen: Zwei Millionen Euro aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds“ (Siwana) werden dort hinein fließen, sagte Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender und Kreischef der SPD Spandau, der Berliner Morgenpost.

Der Senat hat in dieser Woche die Liste von Projekten beschlossen, die gefördert werden sollen. Die endgültige Entscheidung darüber trifft das Abgeordnetenhaus.

Erste Hürde genommen

Dass für die Planungen nun zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen, bezeichnete Saleh, der sich für die Förderung des Projekts durch Siwana-Mittel eingesetzt hatte, als „wichtigen Schritt“. Die erste Hürde sei damit genommen. Insgesamt rechnet der Senat damit, dass rund 20 Millionen Euro in die Wasserballarena investiert werden müssten, die neben dem Kombibad Spandau-Süd an der Gatower Straße entstehen soll.

Nach Planungen soll möglichst schnelle Umsetzung folgen

Dass die Wasserballarena - oder zumindest deren Vorbereitung - auf der Liste der Projekte bleibt, die unterstützt werden sollen, war nicht selbstverständlich: Insgesamt hatten die Senatsverwaltungen Projekte in Höhe von drei Milliarden Euro zur Förderung über den Investitionsfonds angemeldet. Zur Verfügung standen dagegen nur 800 Millionen Euro.

Viele Projekte mussten entsprechend gestrichen werden. Dass zwei Millionen in die Planung der Arena investiert werden sollen, nannte auch der Spandauer CDU-Abgeordnete Peter Trapp einen „ersten Schritt in die richtige Richtung“.

Geteilte Meinungen

Der Spandauer Joachim Schensick, der vor Jahren die Idee für die neue Schwimm- und Wasserballhalle im Bezirk hatte, zeigte sich dagegen ein wenig enttäuscht darüber, dass nicht die vollen Baukosten über den Siwana-Topf gefördert werden - und es bis zur Realisierung so wohl noch einige Zeit dauern werde. „Das ist zwar ein kleiner Erfolg“, sagte Schensick, „aber man nimmt damit in Kauf, dass in den kommenden Jahren die Baupreise noch einmal steigen und alles wesentlich teurer wird.“

Saleh ist derweil optimistisch, dass die Wasserballarena nicht nur geplant, sondern dann auch tatsächlich entstehen wird. „Nach Abschluss der Planungen sollen die Mittel bereitgestellt werden für eine möglichst schnelle Umsetzung.“

Der SPD-Politiker betont die Bedeutung des Projekts für Spandau und auch über den Bezirk hinaus. „Die Arena könnte eine internationale Wettkampfstätte werden“, sagte er. Geplant ist allerdings, die Arena nicht nur für die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 zur Verfügung zu stellen, sondern auch für den Schul- und Schwimmunterricht.

Die Kapazitäten, die es hierfür derzeit in Spandau gibt, werden von vielen als zu gering bezeichnet, insbesondere im Hinblick auf die geplanten neuen Wohnquartiere.

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