Überfüllte Schulen

Spandau: Flüchtlingskinder sollen in Notunterkünften lernen

Spandau prüft, ob Flüchtlingskinder künftig in den Notunterkünften unterrichtet werden. Die Schulen seien voll, heißt es.

Der Lehrer Florian Schempp hilft an der Waldenburg Oberschule in Berlin in einer Willkommensklasse Valentina aus Kolumbien. In Spandau werden Kinder möglicherweise bald direkt in den Notunterkünften unterrichtet.

Der Lehrer Florian Schempp hilft an der Waldenburg Oberschule in Berlin in einer Willkommensklasse Valentina aus Kolumbien. In Spandau werden Kinder möglicherweise bald direkt in den Notunterkünften unterrichtet.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Spandau wird prüfen, ob Flüchtlingskinder künftig auch in den Notunterkünften beschult werden können. Das teilte die CDU mit, die einen entsprechenden Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau eingebracht hatte. Dieser Antrag wurde am Mittwoch angenommen.

Thorsten Schatz, bildungs- und integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Spandau, sagte zur Begründung, die Kapazitätsgrenzen der Spandauer Schulen sei erreicht.

Aktuell gibt es laut Bildunsgverwaltung in Spandau 63 Willkommensklassen, deren Schülerobergrenze zuletzt von 13 auf 15 Schüler pro Klasse erhöht wurde.

In Spandau sind derzeit 4700 Flüchtlinge untergebracht, heißt es in der Mitteilung der CDU. Laut Bezriskbürgermeister seien 12.000 zu erwarten, dementsprechend auch mehr Schulkinder.