Reinickendorf
Rathaus Reinickendorf

Mehr Mitarbeiter: Rathaus Reinickendorf baut neues Gebäude

Unweit des Rathauses Reinickendorf entsteht ein neues Gebäude für 85 Mitarbeiter. Durch den Mitarbeiterzuwachs wurde der Platz knapp.

Weil die Räume im Rathaus Reinickendorf langsam knapp werden, wird ein neues Gebäude gebaut.

Weil die Räume im Rathaus Reinickendorf langsam knapp werden, wird ein neues Gebäude gebaut.

Foto: Susanne Kollmann

Berlin. So langsam wird es eng für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus Reinickendorf. Da in den vergangenen fünf Jahren 200 weitere eingestellt worden sind, werden dringend neue Arbeitsplätze benötigt. Deshalb baut der Bezirk nun unweit des Rathauses ein neues Gebäude.

Auf dem Gelände des Straßen- und Grünflächenamtes des Bezirksamtes in der Straße Alt-Wittenau 69 wird ein Erweiterungsbau in Systembauweise entstehen, sagt eine Sprecherin des Bezirksamtes auf Anfrage. Bis zu 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf drei Vollgeschossen einen neuen Arbeitsplatz bekommen. Fertig sein soll das Gebäude im vierten Quartal 2021. Der Bezirk hatte für den Neubau bereits Mittel aus dem SIWANA-Programm des Senats in Höhe von 4,4 Millionen Euro erhalten.

1740 Mitarbeiter sind für das Rathaus Reinickendorf tätig

Nach aktuellen Planungen soll das Straßen- und Grünflächenamt, zu dem seit 2018 auch die Untere Straßenverkehrsbehörde gehört, in den Neubau einziehen. Damit würden die zwei historischen Gebäude gegenüber des Rathauses, Haus A und B am Eichborndamm 238/240, frei werden und zur Entlastung der Raumsituation zur Verfügung stehen, heißt es. Diese sei nämlich in den vergangenen Jahren zunehmend angespannt gewesen. „Der Bezirk hat nach vielen Jahren des Personalabbaus in den vergangenen fünf Jahren einen Zuwachs von knapp 200 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verzeichnen“, sagt die Sprecherin des Bezirksamtes. Derzeit arbeiten 1740 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Bezirksamt Reinickendorf.

Mehr Arbeitsplätze: Bürgeramt in Reinickendorf wird umgebaut

Es wird aber nicht nur neu gebaut, sondern auch umgebaut – so wie im Bürgeramt Reinickendorf. „Wir haben derzeit einen Ringtausch von Räumen. Das ist aus der Not heraus entstanden, weil wir zu wenige Arbeitsplätze hatten“, sagt Sebastian Maack (AfD), der im Bezirk für Bürgerangelegenheiten zuständig ist, auf eine Anfrage der Bezirksverordneten Mieke Senftleben (FDP). Es werden unter anderem Zwischenwände gezogen, um mehr Arbeitsplätze bieten zu können. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln im Rahmen der Corona-Pandemie seien allerdings schwierig, sagt Maack, das sei aber schon vor dem Umbau so gewesen. Da sich aber die Wartezeiten reduziert hätten, seien die Wartebereiche auch gar nicht so voll. Das liege nach Angaben Maacks auch daran, weil eine Zugangskontrolle stattfinde und man nur mit einem Termin das Gebäude betreten dürfe.