Reinickendorf
Sanierung

Fußgängerbrücke An der Mühle in Tegel wird saniert

Zwei Jahre ist die Brücke an der Humboldt-Bibliothek gesperrt, nun wird sie saniert. Brücke wurde beim Bau einer Tiefgarage beschädigt.

Im Frühjahr 2021 soll die Brücke An der Mühle wieder passierbar sein.

Im Frühjahr 2021 soll die Brücke An der Mühle wieder passierbar sein.

Foto: I love Tegel e.V.

Reinickendorf. Seit mehr als zwei Jahren kann die Fußgängerbrücke An der Mühle in Tegel nicht benutzt werden. Bei Bauarbeiten wurde die Brücke beschädigt. Weil der Investor der angrenzenden Wohnhäuser der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unzureichende Planungsunterlagen vorgelegt hatte, hat sich die Instandsetzung verzögert. Nun haben die Arbeiten begonnen. Im Frühjahr 2021 soll die Brücke wieder passierbar sein.

Bei der Brücke handelt es sich um eine Verbindung zwischen dem Schlossviertel entlang der Gabrielenstraße und dem Park hinter der Humboldt-Bibliothek. Zudem ist sie eine Abkürzung für die Schüler des Montessori Campus am Tegeler Forst. Deshalb hatte sich auch Felix Schönebeck vom Verein „I love Tegel“ immer wieder dafür eingesetzt.

Uferwand und Auflager der Brücke in Tegel wurden beschädigt

Bei Arbeiten für die Tiefgarage der angrenzenden Häuser haben sich die Uferwand und das Auflager der Fußgängerbrücke – also die Konstruktionen, auf denen die Pfeiler und Widerlager ruhen – zum Wasser geneigt, so dass die Klappbrücke beim Schließen nicht mehr abgelegt werden konnte, beziehungsweise beim Heben klemmte, sagt eine Sprecherin der Senatsumweltverwaltung. Der Schadensverursacher ist der Investor. Dieser ist demnach für die Reparatur verantwortlich und hat auch die Kosten zu tragen. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung.

Der Grund für die Verzögerungen der Instandsetzung der Brücke an der Mühle sind die unzureichenden Planungsunterlagen, die der Investor dem Senat vorgelegt hatte. Im November 2018 wurde vom Investor eine erste Entwurfsplanung vorgelegt. Diese konnte nicht genehmigt werden, wie auch die korrigierte Version im April 2019. Im Anschluss daran haben sich Senat, Investor, Planer und ausführende Baufirma darauf verständigt, dass bis Ende August 2019 eine erweiterte Entwurfsplanung vorlegt werden soll. Doch auch diese entsprach nicht den Anforderungen. Jetzt passte alles und die Brücke wird in einigen Monaten wieder passierbar sein.