Reinickendorf
Wunschbaum

Wie jeder helfen kann, Kinderträume zu erfüllen

In Borsigwalde steht wieder der Wunschbaum. So bekommen Kinder aus sozial schwachen Familien an Heiligabend ein Geschenk.

Der Wunschbaum an der Ernststraße in Borsigwalde steht wieder. Einfach eine Karte abnehmen und Kinderwunsch erfüllen.

Der Wunschbaum an der Ernststraße in Borsigwalde steht wieder. Einfach eine Karte abnehmen und Kinderwunsch erfüllen.

Foto: Rabauke e.V.

Reinickendorf. Kindern aus sozial schwachen Familien eine Freude bereiten – das hat sich der Verein Rabauke e.V. auf die Fahne geschrieben. Damit die Augen dieser Kinder an Heiligabend leuchten, wurde wieder der Wunschbaum aufgestellt. Jetzt sind Reinickendorfer aufgerufen, dem Verein dabei zu helfen, alle Wünsche zu erfüllen.

Seit 15 Jahren setzt sich Kerstin Köppen vom Vorstand des Vereins Rabauke dafür ein, dass um die 70 Borsigwalder Kinder ein Geschenk bekommen. Diese Aktion ist dem Verein jedes Jahr eine Herzensangelegenheit, in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie aber noch ein bisschen mehr.

Deshalb hat sich die Initiatorin wieder in so genannten Kiezrunden mit Vertretern der umliegenden Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen zusammengesetzt. Es wurde gemeinsam überlegt, welches Kind infrage kommt. Können die Eltern keinen Wunsch für die zwischen drei und zwölf Jahre alten Kinder nennen, machen sich Lehrer und Erzieher Gedanken. Die sind es auch, die die Geschenke kurz vor Heiligabend abholen und zu den Kindern bringen.

Wunschbaum: Jedes Kind bekommt auch einen Teller mit Schokolade

Und so kann sich jeder an der Wunschbaumaktion beteiligen: An der Tanne, die vom Bezirksamt an der Ecke Ernststraße/Räuschstraße in Borsigwalde aufgestellt und vom Restaurant „Makedonija Grill“ beleuchtet wird, einen Zettel abnehmen. Darauf stehen der Wunsch sowie der Betrag, der 30 Euro nicht überschreitet. Das Geld gibt man im Reisebüro „Knight Tours“ ab. Denn die Geschenke hat Kerstin Köppen bereits besorgt, damit wirklich jedes Kind auch seinen Wunsch erfüllt bekommt. Damit geht sie in Vorleistung. Bleiben Wunschkarten hängen, zahlt sie die Geschenke. Das sei in den vielen Jahren aber noch nie passiert, sagt Köppen.

Sollten alle Karten bereits weg sein, so kann sich trotzdem jeder an der Aktion beteiligen. Im Reisebüro steht eine Gelddose. Von den Spenden bekommt jedes Kind zu seinem Geschenk einen bunten Teller mit Schokolade, Mandarinen, Äpfeln und Nüssen. Bleibt Geld übrig, wird es fürs nächste Jahr zurückgelegt.

Hier kann kann sich jeder an der Aktion beteiligen und Geld für Geschenke spenden: Reisebüro „Knight Tours“, Ernststraße 56, Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr, Sonnabend von 9 bis 13 Uhr.