Reinickendorf
Verkehr

Erste Reparaturstation für Fahrräder steht vor dem Rathaus

Vor dem Rathaus Reinickendorf wurde die erste Fahrradreparaturstation installiert - Luftpumpe und Werkzeuge sind integriert.

Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt und Bezirksbürgermeister Frank Balzer (beide CDU) präsentieren die neue Station.

Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt und Bezirksbürgermeister Frank Balzer (beide CDU) präsentieren die neue Station.

Foto: Bezirksamt Reinickendorf

Berlin. Mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit und plötzlich ein platter Reifen: Wem das in der Nähe des Rathauses Reinickendorf passiert, der muss künftig nicht mehr schieben, sondern kann es gleich vor Ort reparieren. Die erste Fahrradreparaturstation des Bezirks macht es möglich.

Fast schon unscheinbar steht die schwarze Säule vor dem U-Bahneingang gegenüber des Haupteingangs des Rathauses am Eichborndamm. Dabei kann sie viel, wie Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) weiß: „Die Fahrradstation ist ein Serviceangebot für unsere Reinickendorfer Radfahrer und bietet künftig die Möglichkeit, kleinere Reparaturen am Rad unterwegs selbst durchzuführen. Die Station ist dafür mit acht wichtigen Werkzeugen ausgestattet, darunter Schraubendreher, Inbusschlüsselsatz, Reifenheber und Flachspanner“, erklärt sie.

Die Werkzeuge sind durch eine Stahlseilmechanik mit der Station verbunden und werden nach Nutzung automatisch eingezogen und hängen somit nicht frei herum. „Zudem verfügt die Station auch über eine leistungsfähige Luftpumpe mit bequemer Handkurbel für die gängigen Ventilgrößen“, sagt Schultze-Berndt.

Standort für zweite Fahrradreparaturstation wird noch gesucht

Mit der Reparaturstation möchte der Bezirk Reinickendorf den Menschen einen Anreiz geben, noch öfter das Fahrrad zu nutzen. Da ohnehin schon viele Menschen mit dem Rad zum Rathaus fahren - auch, um dort in die U-Bahn zu steigen -, fiel die die Wahl für den ersten Standort nach Angaben des Bezirksbürgermeisters Frank Balzer (CDU) nicht schwer. „Zugleich wird das Rathaus rund um die Uhr bewacht, um vandalismusbedingten Schäden vorzubeugen“, ergänzt Balzer.

Die Entscheidung zur Anschaffung von Fahrradreparaturstationen geht auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung zurück. Diese hatte in den Haushaltsberatungen beschlossen, so genannte „Erste-Hilfe-Sets für Fahrräder“ zu beschaffen. Dafür wurden für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 je 2000 Euro eingestellt. Eine Servicestation kostet rund 2000 Euro. Der Standort für eine mögliche zweite Station steht noch nicht fest.