Reinickendorf
Kurzparkzone

Bezirk passt Kurzparkzone um den S-Bahnhof in Frohnau an

Rund um den S-Bahnhof Frohnau sorgt die Kurzparkzone für mehr Parkplätze für Anwohner. Ab dem 1. August wird die Zone erweitert.

Rundum den S-Bahnhof Frohnau gab es vor der Kurzparkzone einen Parkplatzkonflikt. Wegen der Pendler waren die rar gesät.

Rundum den S-Bahnhof Frohnau gab es vor der Kurzparkzone einen Parkplatzkonflikt. Wegen der Pendler waren die rar gesät.

Foto: BM

Reinickendorf. Vor gut einem Jahr wurde die Kurzparkzone rundum den S-Bahnhof Frohnau eingerichtet. Grund für die Entscheidung des Bezirksamtes waren Dauerparker und Tagespendler, die viele Parkplätze blockierten. Jetzt wurde das Projekt evaluiert.

Bereits im Sommer 2017 machte sich die CDU erste Gedanken über eine Kurzparkzone in Frohnau und diskutierte darüber mit Bürgern und Geschäftsleuten, die sehr unter der Situation der fehlenden Parkplätze

gelitten haben – Kunden sind teilweise ausgeblieben, weil sie nicht wussten, wo sie parken sollen. Ein in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebrachter Antrag wurde beschlossen und besiegelte das Vorhaben. Nun ist es nur noch erlaubt, in dieser Zone von Montag bis Freitag, 8-20 Uhr, und am Sonnabend, 8-14 Uhr, maximal für zwei bis drei Stunden zu parken. Das Ordnungsamt kontrolliert vermehrt.

Diejenigen, die seit April 2019 in der eingerichteten Kurzparkzone wohnen oder dort ein Geschäft betreiben, sind erleichtert. Allerdings haben Anwohner, die hinter der Zone wohnen, das Nachsehen. Viele Pendler weichen auf die Nachbarstraßen aus, müssen lediglich ein paar Meter weiter zum S-Bahnhof laufen, um zur Arbeit in die Innenstadt zu fahren.

Nach Angaben des Bezirksamtes ergab eine erste Auswertung der Parkzone, dass sich die Umsetzung überwiegend positiv auf die Parkmöglichkeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner auswirke, es aber punktuelle Veränderungen beziehungsweise Anpassungen hinsichtlich der Ausweitung der Parkzone geben sollte. Vor diesem Hintergrund teilt Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) mit, dass zum 1. August folgende Bereiche Bestandteil der Kurzparkzone werden:

Hattenheimer Straße

Fürstendamm zwischen Der Zwinger und Walporzheimer Straße

Dinkelsbühler Steig zwischen Hohenheimer Straße und Fürstendamm

Edelhofdamm von der Gabelung bis zu den Hausnummern 20 beziehungsweise 21

Katzensteg

Fuchssteiner Weg zwischen Katzensteg und Zeltinger Straße

Ariadnestraße zwischen Gollanczstraße und Wiltinger Straße

Minheimer Straße 1 – 7

Maximiliankorso zwischen Wahnfriedstraße und Im Amseltal

Im Amseltal zwischen Maximiliankorso und Ludolfingerweg

Karmeliterweg zwischen An der Buche und Am Grünen Zipfel

Welfenallee zwischen An der Buche und Frohnauer Straße

Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende, die in den oben genannten Straßen wohnen beziehungsweise ihr Geschäft haben, können gegen eine Gebühr von 20,40 Euro eine Ausnahmegenehmigung zur Freistellung von der Parkscheibenpflicht und der zulässigen Höchstparkzeit erhalten.

Ausnahmegenehmigungen können beim Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, Straßen- und Grünflächenamt – Straßenverkehrsbehörde -, Lübener Weg 26, 13407 Berlin, schriftlich beantragt werden. Ein Antragsformular gibt es auch auf der Homepage des Straßen- und Grünflächenamtes.

Alternativ kann der Vordruck per E-Mail angefordert werden unter: parken-in-frohnau@reinickendorf.berlin.de