Reinickendorf
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Bezirksamt strebt Neubau einer Jugendfreizeiteinrichtung an

Auf dem jetzigen Busbahnhof an der Karolinenstraße in Tegel könnte es bald eine neue Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche geben.

Auf der Fläche parken normalerweise Busse. Aber in der Zukunft könnte hier eine neue Jugendfreizeiteinrichtung entstehen.

Auf der Fläche parken normalerweise Busse. Aber in der Zukunft könnte hier eine neue Jugendfreizeiteinrichtung entstehen.

Foto: Susanne Kollmann

Reinickendorf. Zwei Jugendfreizeiteinrichtungen gibt es in Tegel: das Metronom an der Sterkrader-Straße und das Meredo an der Namslaustraße. Zu wenig, findet die SPD-Fraktion und hat daher dem Bezirk einen Vorschlag für eine Fläche einer neuen Jugendfreizeiteinrichtung unterbreitet.

„Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit eine neue Jugendfreizeiteinrichtung, zum Beispiel auf dem Gelände des BVG-Busbahnhofes in Tegel (An der Mühle/Karolinenstraße), errichtet werden kann“: So lautet der Antrag, den Marco Käber und Alexander Ewers (beide SPD) in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht haben.

Das Bezirksamt hat den Antrag geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass aufgrund des akuten

Mangels an Jugendfreizeiteinrichtungen in Tegel und der direkten Umgebung ein Neubau einer Jugendfreizeiteinrichtung auf der Fläche des BVG-Busbahnhofes in Tegel angestrebt werde. Hierfür wurde durch das Bezirksamt Reinickendorf ein externes Büro für Stadtplanung damit beauftragt, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Finanzierung der neuen Jugendfreizeiteinrichtung muss noch geklärt werden

Drei Varianten wurden dem Bezirksamt bereits präsentiert, eine wurde von allen beteiligten Akteuren (Stadtplanung, Jugendamt und BVG) als realisierbar und zielführend eingestuft. „Aus dieser wird aktuell seitens des externen Büros für Stadtplanung eine Vorzugsvariante erarbeitet“, heißt es aus dem Bezirksamt. Gleichzeitig stimme sich die BVG intern zu dem geplanten Vorhaben ab.

Da die Fläche in keinem Förderbereich liegt, müssen die Finanzierung sowie einige damit verbundene Detailfragen noch geklärt werden. Unabhängig davon sprechen sich die Vertreterinnen und Vertreter des Bezirks und der BVG grundsätzlich dafür aus, die Fläche für beide Nutzungen frei zu halten und bei zukünftiger Entwicklung zu berücksichtigen. Ein weiterer Standort für eine neue Jugendfreizeiteinrichtung wird in Lübars am Rande des Märkischen Viertels (Alte Fasanerie 4) derzeit auf sein Potenzial geprüft.

Alexanders Ewers, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, freut sich, dass das Bezirksamt den Ideen der SPD-Fraktion im Sinne der Kinder und Jugendlichen in der Region entsprechen will und sich das Warten damit gelohnt hat. Den Antrag hatte die Fraktion im Sommer 2018 in die BVV eingebracht. Doch bevor über den Antrag dort entschieden werden kann, beraten die zuständigen Ausschüsse über das Vorhaben.