Reinickendorf
Schadstoffe

Turnhalle der Bettina-von-Arnim-Schule wieder nutzbar

Aufgrund von Schadstoffen mussten die vier Sporthallen für den Schul- und Vereinssport gesperrt werden. Jetzt sind sie wieder geöffnet.

In den vier Hallen der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel kann wieder Sport gemacht werden.

In den vier Hallen der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel kann wieder Sport gemacht werden.

Foto: Susanne Kollmann

Reinickendorf. Die Nachricht über die Schadstoffbelastung in vier Turnhallen der Bettina-von-Armin-Schule im Märkischen Viertel dürften Lehrkräfte und auch Vereinssportler hart getroffen haben. Denn von heute auf morgen durften die Hallen nicht mehr betreten werden. Jetzt die gute Nachricht: Die Hallen sind freigegeben, es kann wieder geturnt und gespielt werden.

Im Dezember vergangenen Jahres mussten die Hallen kurzfristig gesperrt werden. Der Grund: Bei einer Untersuchung der unzulänglichen Heizungsleistung in den Sporthallen wurde das Belüftungssystem kontrolliert und dabei Schadstoffe festgestellt. Die Raumluft sei in Ordnung, sagte der Sportstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) damals, die Heizungsschächte aber mit Mineralfaser belastet. Die Halle könne nicht geöffnet werden, da es passieren könne, dass die Fasern nach außen dringen. Deshalb müsse alles abgesaugt und rückstandslos entfernt werden. Und das kostet eben Zeit.

Trennwände in den Sporthallen sind noch nicht nutzbar

„Wir haben von baulicher Seite alles darangesetzt, den Schul- und Vereinssport hier so schnell es geht wieder zu ermöglichen“, betont Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU). „Wichtig ist vor allem, dass die Schülerinnen und Schüler wieder Sportunterricht in ihrer Schule haben und die Vereine weiter trainieren können“, sagt Kollege Tobias Dollase.

Trotz der positiven Nachricht, gibt es einen Wermutstropfen: In den Hallen besteht noch weiterer Sanierungsbedarf. Die vorhandenen Trennwände sind derzeit noch nicht wieder nutzbar und können erst im Rahmen einer Grundsanierung gangbar gemacht werden, heißt es aus dem Bezirksamt. Übergangslösungen zur Trennung der Hallen würden derzeit geprüft. Die Kosten der bisherigen Maßnahmen belaufen sich auf 137.500 Euro.