Reinickendorf
Quartiersmanagement

Klixarena in Reinickendorf-Ost wird umfassend erneuert

An der Zobeltitzstraße entstehen neue Spielgeräte für Kinder und Sportmöglichkeiten für Senioren. Auch wird der Bolzplatz saniert.

Der Bolzplatz in der Klixarena wird umfangreich saniert. Dann werden vermutlich auch die Graffitis weichen.

Der Bolzplatz in der Klixarena wird umfangreich saniert. Dann werden vermutlich auch die Graffitis weichen.

Foto: Thomas Schubert

Berlin. Seit knapp einem Jahr wird an der Umgestaltung des beliebten Freizeitortes „Die Klixarena“ im Auguste-Viktoria-Kiez geplant. Im Herbst dieses Jahres soll die Sanierung des Projektes beginnen, an dem so viele Anwohner mitgeholfen haben. Die Fertigstellung ist in zwei Jahren geplant.

Von Anfang hat das Quartiersmanagement dort vor Ort Anwohner jeden Alters und Nutzer der Klixarena in die Planung integriert und nach den Wünschen gefragt. Dabei kam heraus, dass sich derzeit zwar überwiegend Kinder und Jugendliche dort, wie beispielsweise auf dem Bolzplatz an der Zobeltitzstraße, aufhalten, aber noch weitere Bereiche für alle Generationen gewünscht sind.

Neue Aufenthaltsmöglichkeiten entstehen am Seidelbecken

Der finale Plan sieht vor, dass auf der circa 8000 Quadratmeter großen Fläche neue Spielgeräte für Kinder und Sportgeräte für Senioren installiert werden. Neue Flächen mit Sitzgelegenheiten wird es zukünftig am Seidelbecken geben. Darüber hinaus wird das Herzstück der Klixarena, nämlich der Bolzplatz, einer umfangreichen und grundlegenden Sanierung unterzogen.

„Der Bauwagen, der bisher als Lager von den Streetworkern von Gangway genutzt wird, wird durch eine feste Unterkunft ersetzt. Dieses Häuschen soll Lagerräume und einen kleinen Aufenthaltsraum beinhalten“, sagt eine Sprecherin des Bezirksamtes. Ebenso sollen die verbindenden Wege zwischen Auguste-Viktoria-Allee und Scharnweberstraße neu gestaltet werden, damit ein schönes Gesamtpaket entsteht.

Maßnahme wird aus dem Projekt „Soziale Stadt“ gefördert

„Ich bin sicher, dass die Umgestaltung der Klixarena die Identifikation mit dem unmittelbaren Wohnumfeld und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft positiv beeinflussen werden. Ich danke dem QM-Team und der Anwohnerschaft für das Zusammentragen der vielen Ideen“, sagt Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU).

Bauherr des Projektes ist der Bezirk, das Straßen- und Grünflächenamt steuert die Umsetzung. Gefördert wird die Maßnahme mit Mitteln des Quartiersmanagements Auguste-Viktoria-Allee aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Im Quartiersmanagement-Gebiet leben rund 20.000 Menschen

Das Quartiersmanagement wurde im Jahr 2016 aufgebaut, um dafür zu sorgen, dass sich die Anwohner rund um die Auguste-Viktoria-Allee wieder wohlfühlen. Zwischen Wald- und Scharnweberstraße sowie zwischen Quäker- und Ollenhauerstraße leben rund 20.000 Menschen aus allen sozialen Schichten und Kulturen: Familien mit Einfamilienhäusern, Rentner, sozial schwache Menschen und Flüchtlinge. Der Einsatz des Quartiersmanagement und auch die Umgestaltung der Klixarena ist insofern nötig, weil es dort für die vielen Menschen nur ein Jugend- und zwei kleine Familienzentren gibt.