Reinickendorf
Spenden

Otfried-Preußler-Grundschule hat Spendenziel erreicht

Mehr als 20.000 Euro sind zusammengekommen. Jetzt kann die Sanierung des Sportplatzes beginnen.

Spendenziel erreicht: Die Bauarbeiten an neuem Sportplatz können beginnen.

Spendenziel erreicht: Die Bauarbeiten an neuem Sportplatz können beginnen.

Foto: Susanne Kollmann

Berlin. Viele Wochen mussten Lehrer, Schüler und deren Eltern der Otfried-Preußler-Grundschule hoffen, dass ihnen genug Menschen bei ihrem Vorhaben helfen und sie finanziell bei der Sanierung des Sportplatzes unterstützen, der gleichzeitig auch als Pausenhof genutzt wird. Sie haben es geschafft, theoretisch steht dem neuen Spielfeld nichts mehr im Wege.

„Wir sind wirklich dankbar, dass uns so viele Menschen geholfen haben“, sagt Schulleiterin Dorothea Ferrari. 20.000 Euro waren im ersten Zeitfenster nötig, erreicht haben sie 22.490 Euro. Wäre diese Summe nicht erreicht worden, hätten die Initiatoren das Geld an die Spender zurückgeben müssen – so funktioniert das Prinzip des Crowdfundings (übersetzt: Gruppenfinanzierung).

Schulamt kann den Platz derzeit nicht sanieren

Zwar stand die Schule zu Beginn der Aktion mit ihrem Anliegen auf der Liste des Bezirksamtes, doch ob die Sanierung letztendlich bewilligt werden kann, stand damals noch nicht fest. Nur so lange warten wollten die Initiatoren nicht, schließlich ginge es um die Grundschüler und deren Pause.

Jetzt wurde bekannt, dass der Spendenaufruf aus Sicht der Schule die richtige Entscheidung war. „Uns wurde vom Schulamt mitgeteilt, dass es momentan noch dringendere Projekte gibt und der Sportplatz erst in zwei bis drei Jahren saniert werden könnte“, sagt Ferrari.

Zweite Spendenaktion für neue Fußballtore und Bewegungselemente

Nun könnte die Schulleiterin Fachfirmen beauftragen, die die kleinen Holzhackschnitzel entfernt und den gewünschten Kunstrasen verlegt. Das Problem an dem jetzigen Belag ist nicht nur der sich bewegende Untergrund, sondern auch die Verletzungsgefahr, da die Drainage aus kleinen spitzen Steinen besteht.

Doch so schnell wird es nicht gehen: „Das Schulamt unterhält den Sportplatz. Daher müssen wir erst abklären, ob der Kunstrasen verlegt werden darf“, sagt Ferrari, die trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. „Und wenn wir uns Quadratmeter für Quadratmeter nach vorne arbeiten. Aber wir müssen was tun, sagt die Schulleiterin. Insgesamt geht es um 1000 Quadratmeter.

Trotz des erreichten Spendenziels ist die Aktion noch nicht zu Ende: Die Schule sammelt weiterhin, um auch neue Tore und weitere Bewegungselemente anschaffen zu können. Wenn alles geschafft ist, hat der Sportplatz 50.000 Euro gekostet.